Sparkassen und Volksbanken: Große Änderung beim Online-Banking

Auf die Kunden kommt im Laufe des Jahres eine entscheidende Änderung zu.

, 21:52 Uhr
Sparkassen und Volksbanken: Große Änderung beim Online-Banking
Jirapong Manustrong/Shutterstock

Von überall aus Geld überweisen zu können, ist äußerst praktisch. Mehrere Millionen Menschen in Deutschland nutzen tagtäglich das Online-Banking. Doch nun kommt eine entscheidende Änderung auf die Nutzer zu, denn Sparkassen und Volksbanken stellen ihr TAN-Verfahren um.

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TAN-Nummern auf Papier wurden bereits vor einigen Jahren abgeschafft. Es folgten Verfahren wie smsTAN, pushTAN und chipTAN. Doch die smsTAN soll nun gänzlich abgeschafft werden. Im Laufe des Jahres müssen Kunden dann auf pushTAN oder chipTAN umsteigen. Grund dafür sind Sicherheitsbedenken gegen das SMS-Verfahren. Hinzu kämen hohe Kosten, die durch das Versenden der SMS entstehen.

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Sicherheitsbedenken gegen smsTAN

Das Bundesamt für Sicherheit gibt zu bedenken, dass die SMS abgefangen werden könnten: „Dies bringt ein nicht unerhebliches Risiko des Missbrauchs mit sich. Zu beachten ist hier auch die Möglichkeit des Einsatzes einer duplizierten/geklonten SIM-Karte, mit der es möglich wird, entsprechende TANs abzufangen.“ Alternativ steht beispielsweise das pushTAN-Verfahren zur Verfügung. Dies funktioniert mit einer App, die auf dem registrierten Smartphone die Transaktionsnummern generiert und Überweisungsaufträge freigibt.

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Wer die sicherste Variante nutzen will, sollte sich einen TAN-Generator besorgen. Das Gerät arbeitet offline und erstellt für jeden Auftrag eine Transaktionsnummer durch das sogenannte chipTAN-Verfahren.