Sonnensturm-Warnung: Folgen hätten fatal sein können

Zu so einem Sonnensturm ist es bereits vor 160 Jahren gekommen.

, 18:40 Uhr
Sonnensturm-Warnung: Folgen hätten fatal sein können
Shutterstock/Lukasz Pawel Szczepanski
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Für den 2. August 2022 wurde eine Sonnensturm-Warnung ausgesprochen. Der Grund? Ein Loch in der Sonnenatmosphäre wurde aufgerissen, das den Sonnenwind verstärkt, der kontinuierlich durch den Weltraum rast. Die geladenen Teilchen, die sich in diesem Sonnensturm befinden, haben eine akute Gefahr für die Erde dargestellt. Zum Glück ist alles glimpflich ausgegangen – doch uns hätte es auch ganz anders treffen können, verraten Experten.

„Laut NOAA-Meteorologen besteht heute eine geringe Chance auf kleinere geomagnetische Stürme der Klasse G1, da die Erde in einen Hochgeschwindigkeitsstrom des Sonnenwindes gerät“, meldete „spaceweather.com“. Zu einer weltweiten Katastrophe würde dieser Sonnensturm nicht führen, da muss niemand Angst haben. Dennoch hätte der Sturm zu Beeinträchtigungen der Satelliten und zu Ausfällen im Stromnetz führen können.

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Es geht schlimmer

Bei einem G5-Storm hätte es jedoch noch schlimmer ausgehen können. Dieser Sturm hätte nicht nur unsere Satelliten komplett zerstört, sondern auch die Stromversorgung gekappt. Es wäre also zu einem Blackout gekommen, was in unserer Welt einer Apokalypse gleicht.

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Zu so einem Sonnensturm ist es bereits vor 160 Jahren gekommen – da es damals noch keine Elektrizität in heutigem Ausmaß gab, konnte man nur die Vorteile dieses Sonnensturms genießen. Er ermöglicht nämlich, dass sich Polarlichter zeigen, die damals in Rom, Havanna und sogar in Hawaii sichtbar waren.

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