So viel soll ein Coronatest ab dem 11. Oktober kosten

Bald ist der kostenfreie Corona-Schnelltest Geschichte.

, 17:09 Uhr
So viel soll ein Coronatest ab dem 11. Oktober kosten

Ein negativer Coronatest ist nötig, um zum Beispiel eine Veranstaltung oder die Gastronomie zu besuchen. Je nach Inzidenzzahl herrscht in den meisten Innenräumen die sogenannte 3G-Regel. Geimpfte und Genesene dürfen ohne Test eintreten, während Ungeimpfte den Nachweis einer offiziellen Teststelle benötigen. Ab dem 11. Oktober sollen die Schnelltests für Bürgerinnen und Bürger nicht mehr kostenlos angeboten werden.

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Viele stellen sich die Frage, welche Kosten nun auf einen zukommen. Dies zu beantworten, stellt sich als äußerst schwer heraus. Denn je nach Teststelle sollen die Preise stark variieren. Die Kosten für einen Test, der bei einer privaten Teststelle durchgeführt wird, bleiben dem freien Markt überlassen. Einen Richtwert gab das Gesundheitsministerium laut dem „Merkur“ kürzlich bekannt. Demnach bezahlt der Staat den Anbietern 11,50 Euro pro Schnelltest sowie 51 Euro pro PCR-Test. Mit diesen Preisen sei ab dem 11. Oktober mindestens zu rechnen.

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Teilweise gelten Ausnahmeregelungen

Wie eine Auswertung des ADAC zeigt, kostet ein PCR-Test am Frankfurter Flughafen zum Beispiel 69 Euro und ein Antigenschnelltest 29 Euro.

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In einigen Bundesländern wie beispielsweise Bayern gilt eine Ausnahme für Menschen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht gegen Covid-19 impfen lassen können und für Kinder unter 12 Jahren. Dem betroffenen Personenkreis werden die Tests weiterhin kostenfrei zur Verfügung gestellt. Wie der Bayerische Rundfunk berichtete, gilt für Personen zwischen 13 und 18 Jahren eine Übergangsfrist bis zum 31. Dezember. In einigen Bundesländern fallen ebenfalls Sonderregelungen an.

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