Bizarrer Großeinsatz: SEK vergisst Übung anzumelden

Es herrschte große Verwirrung.

, 12:16 Uhr
Bizarrer Großeinsatz: SEK vergisst Übung anzumelden
Shutterstock/Joshua Elias Jehle

Damit hatte am Donnerstag wohl niemand gerechnet. Gegen 11.25 Uhr gingen mehrere Notrufe bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums München ein. In der Feldkirchenerstraße seien Schüsse gefallen, hieß es. Auf dem Polizeipräsidium reagierte man sofort, berichtet die „BILD“. Mehrere Einsatzwagen sind sofort zur gemeldeten Stelle gefahren, während die Zentrale das Einsatzkonzept „Lebensbedrohliche Einsatzlage“ auslöste. Das bedeutet – die Behörden rückten in voller Montur samt Schutzwesten und Maschinenpistolen an.

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Shutterstock (Beispielbild) /Jose HERNANDEZ Camera 51

Schnelle Aufklärung

Doch vor Ort gab es dann erst einmal große Verwirrung. Weit und breit war keine illegale Schießerei zu finden – vielmehr stammten die Schüsse von einer SEK-Übung, wie die Polizisten feststellen durften. Der Einsatzleister hatte wohl vergessen, die Übung anzumelden. Blöd für die Polizisten, jedoch gut für die Bevölkerung, die nicht in Gefahr gewesen war.

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Und auch für den Polizeisprecher Anderas Franken ist das Glas halb voll: „Diese Alarmierung hat gezeigt, dass unsere für solche Szenarien vorbereiteten Konzepte greifen. So konnten wir binnen weniger Minuten mit Einsatzkräften vor Ort den Sachverhalt aufklären. Gleichzeitig waren unsere Führungsstrukturen bereits funktionsfähig und über 50 Streifenbesatzungen konnten entsprechend koordiniert werden.“

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