Schwere Straftat geplant: Polizei findet Sprengstoff bei Kindern

Die 13-Jährigen wurden in eine Psychiatrie gebracht.

18.01.2023, 11:19 Uhr
Schwere Straftat geplant: Polizei findet Sprengstoff bei Kindern
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Wie die Polizei am Montag mitteilte, wurden zwei 13-Jährige aus Neustadt an der Waldnaab in eine psychiatrische Fachklinik eingewiesen. Bei Hausdurchsuchungen hatten die Ermittler Sprengstoff sowie Softair-Waffen und Bombenatrappen sichergestellt.

Offenbar hatten die Kinder eine schwere Straftat geplant. Sie wollten ein Attentat auf ihre Schule verüben. Es wurden insgesamt drei Wohnungen durchsucht. Der Anschlag soll unmittelbar bevorgestanden haben. Die Polizei konnte glücklicherweise Schlimmeres verhindern. „Uns ging es darum, Menschenleben zu retten, deshalb haben wir schnell den Zugriff getätigt“, erklärte ein Sprecher der Polizei.

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13-Jährige in Psychiatrie eingewiesen

Nun stellte man sich die Frage, wie die Jungen an den Sprengstoff gekommen sind. Offenbar hatte ein Angehöriger aus beruflichen Gründen Zugang zu Sprengstoff, den er allerdings illegal zuhause lagerte. Einer der 13-Jährigen wusste darüber Bescheid. Da die beiden Kinder noch strafunmündig sind, wird nun gegen die angehörige Person ermittelt.

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Allerdings gibt es keinerlei Hinweise darauf, dass die Person von den Plänen der Schüler wusste. Die Polizei wurde durch Chatgruppen auf die geplante Straftat aufmerksam. Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamtes führten eine kontrollierte Sprengung der Gegenstände durch.

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