Schluss mit „Damen und Herren“: Lufthansa will die genderneutrale Begrüßung

Die Fluggesellschaft setzt ein Zeichen gegen Diskriminierung.

, 13:00 Uhr
Schluss mit „Damen und Herren“: Lufthansa will die genderneutrale Begrüßung
Julian Hochgesang/Unsplash

Normalerweise begrüßte die Fluggesellschaft Lufthansa ihre Gäste mit „Sehr geehrte Damen und Herren“. Diese formelle Ansprache soll es in Zukunft nicht mehr geben. Denn der Konzern setzt sich für alle Geschlechter ein und wünscht sich somit eine moderne und genderneutrale Ansprache ihrer Gäste.

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Die Lufthansa möchte ein Zeichen gegen Ausgrenzung setzen und eine diskriminierungsfreie Sprache verwenden. Auch das englische „Ladies and Gentleman“ soll ab sofort wegfallen. Eine Unternehmenssprecherin bestätige laut „RTL“, dass die neue Regelung alle Fluggesellschaften der Lufthansa Group betrifft. Darunter fallen also auch Eurowings sowie Austrian, Swiss und Brussels Airlines.

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Dennis Gecaj/Unsplash

Alle Geschlechter sollen berücksichtigt werden

Wie genau die Crew künftig ihre Fluggäste anspricht, bleibt allerdings der individuellen Kreativität überlassen. „Uns ist es wichtig, dass wir in unserer Ansprache alle berücksichtigen“, betonte ein Sprecher gegenüber der „Bild“. Für die Begrüßung kommen verschiedene Möglichkeiten infrage. So zum Beispiel „Guten Tag“, „Guten Abend“ oder „Herzlich willkommen an Bord“.

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Die Mitarbeiter der Lufthansa gendern intern schon seit einer längeren Zeit. Der Konzern legt besonders viel Wert auf die Chancengleichheit seiner Angestellten und kämpft aktiv gegen Diskriminierung und Ausgrenzung.

Im Netz reagierten bereits einige Kunden und Follower der Fluggesellschaft auf die Ankündigung der neuen Regeln. Einige zeigten sich begeistert und lobten vor allem die Offenheit des Unternehmens. Der Schritt sei zeitgemäß und es wäre wünschenswert, dass sich andere Unternehmen ein Beispiel daran nehmen.

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