RKI-Chef Wieler verkündet enttäuschende Corona-Prognose

Der 60-Jährige äußerte sich kürzlich über die aktuelle Lage in Deutschland.

, 07:54 Uhr
RKI-Chef Wieler verkündet enttäuschende Corona-Prognose

Die Infektionszahlen in Deutschland befinden sich weiterhin auf einem hohen Niveau. Am Donnerstagmorgen meldete das RKI 73.209 Neuinfektionen. Täglich werden mehrere Hunderttausend Menschen gegen Covid-19 geimpft und die Bürgerinnen und Bürger sehen sich in ihrem Alltag mit unterschiedlichen Regeln und Maßnahmen zu Eindämmung des Virus konfrontiert.

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Trotz alledem verkündete RKI-Chef Wieler kürzlich, dass er sogar eine fünfte Infektionswelle befürchtet. „Wenn viele Menschen immer noch keine Grundimmunität haben, könnten wir nächsten Winter wieder eine große Welle haben“, sagte er gegenüber der Presse. Eine Grundimmunität kann entweder durch überstandene Infektionen oder Impfungen erreicht werden. Dies gestaltet sich bei Covid-19 allerdings schwieriger, da das Virus mutiert.

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Tim K. von End / Shutterstock.com

Wieler hofft auf Grundimmunität

„Wir sind natürlich schon weit. Das ist jetzt die zweite Wintersaison. Wir kennen das von früheren Influenza-Pandemien, dass es in der Regel zwei bis drei sehr starke Erkrankungswellen gab, bevor sich das Geschehen einpendelte“, erklärte Wieler in Bezug auf die aktuelle Impfquote in Deutschland.

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Trotzdem warnte er, dass das ganze Ausmaß der vierten Infektionswelle erst im Frühjahr sichtbar werden würde: „Wir werden erst im Frühjahr sehen, wie schlimm diese vierte Welle wirklich ausgegangen ist“. Wie genau die Lage Anfang 2022 aussehen wird, kann natürlich nicht vorhergesagt werden. „Je höher der Anteil der Menschen mit Antikörpern im Frühjahr ist, desto besser sieht es aus für uns“, betonte Wieler abschließend.

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