Rewe, Edeka und Co: Supermärkte planen drastische Maßnahmen

Es kommt zu massiven Konsequenzen für die Kundschaft.

, 12:02 Uhr
Rewe, Edeka und Co: Supermärkte planen drastische Maßnahmen
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Supermärkte machen ernst. Aufgrund einer Notlage sollen ab sofort drastische Maßnahmen greifen. Der Krieg in der Ukraine, die Corona-Pandemie sowie die Inflation machen den Einzelhändlern schwer zu schaffen. Hinzu kommt die aktuelle Ferienzeit. Alles in allem sorgt für einen ausgeprägten Personalmangel, der nun massive Konsequenzen für die Kundschaft mit sich bringt.

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Die ersten Märkte verkürzen bereits ihre Öffnungszeiten. Einige Filialen schließen wesentlich früher oder öffnen ihre Türen erst später als sonst. Durch die anhaltende Pandemie kommt es zusätzlich zu zahlreichen krankheitsbedingten Ausfällen.

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Personalmangel mit schweren Konsequenzen

Das hat eine Reduzierung des Angebots zur Folge. Die Auswahl der Produkte wird geschmälert. Insbesondere an Frische-Theken bekommen die Kundinnen und Kunden das Ausmaß zu sehen. Hier sind normalerweise Fachkräfte von Nöten, um die Verbraucher zu bedienen. Da diese größtenteils wegfallen, gibt es auch nur noch ein kleines Angebot.

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Betroffen sind alle Supermärkte wie Rewe, Edeka, Penny, Hit und Co. „Die Personalknappheit an den Bedientheken trifft uns mit voller Wucht“, erklärte Rewe-Manager Matthias Zwingel aus Bayern. Man versucht nun unter anderem mit Lohnsteigerungen entgegenzuwirken. Doch die Inflation sorgt weiterhin für Unmut: „Letztendlich kommt man selbst mit einem guten Gehalt in einer Großstadt nicht weit.“ Deshalb dauert es umso länger, neue Stellen zu besetzen. Eine Lösung für die zahlreichen Krankheitsfälle gibt es bisher nicht. Die Filialleiter hoffen aktuell auf eine Besserung der Lage nach der Urlaubszeit.