Psychische Probleme: Robbie Williams spricht über Diagnosen

Dem Star scheint es nicht gut zu gehen.

, 20:39 Uhr
Psychische Probleme: Robbie Williams spricht über Diagnosen
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In jungen Tagen war Robbie Williams der Mädchenschwarm schlechthin und hat mit seinen Songs die Herzen der Fans erobert, doch in dem Sänger scheint viel mehr als nur der immer-frohe Popstar zu stecken. Auf der „Night of Discovery“-Gala, bei der es um Menschen mit psychischen Problemen geht, war Williams nicht nur zu Gast, sondern hat auch eine Rede gehalten.

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In dieser Rede hat er das erste Mal offenbart, an welchen psychischen Erkrankungen er leidet und einen tiefen Einblick in seine Diagnosen gewährt. „Ich habe ADHS, BDD, Depression, Dyslexia und Angst vor sozialen Situationen wie heute Nacht“, so der Sänger. ADHS beschreibt grundlegend eine Konzentrationsschwäche, Depressionen sind emotionale Belastungszustände im Bereich der Traurigkeit/Antriebslosigkeit, BDD-Betroffene nehmen sich als körperlich entstellt wahr, und Dyslexie beschreibt eine Störung der Lesefähigkeit.

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Robbie Williams ganz offen

„Ich habe zwar das Haus verlassen, doch fühle ich mich nicht gut. Ich möchte lieber isoliert bleiben, was wirklich schlecht für mich ist. Ich habe Zwangsvorstellungen, Microphobia und ich bin ein Alkoholiker. Ich bin ein Süchtiger“, fuhr Williams fort.

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In der Vergangenheit war der Sänger zudem drogensüchtig, doch darum hat er schon damals kein Geheimnis gemacht. Mittlerweile sei er clean, hätte jedoch wegen seiner damaligen Sucht Gedächtnisprobleme. Für seine psychischen Probleme gibt Williams vor allem seiner Berühmtheit die Schuld: „Berühmt und erfolgreich zu sein, befreit einen nicht von psychischen Problemen. Vielmehr kann es die psychischen Probleme, mit denen viele von uns zu kämpfen haben, sogar noch verschlimmern.“