Pornosucht: An diesen Warnzeichen erkennt man sie

Daran erkennt man, ob man pornosüchtig ist.

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Pornosucht: An diesen Warnzeichen erkennt man sie
Andrew Angelov/Shutterstock

Das Schauen von Sex-Filmchen gehört mittlerweile bei den meisten zum Alltag dazu. Doch der Pornokonsum kann auch Überhand nehmen. Studien aus den USA sowie aus Schweden belegen, dass rund 5 bis 8 Prozent der Bevölkerung pornosüchtig sind. Doch woran erkennt man, wann der kritische Punkt überschritten wurde?

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75 Prozent der Betroffenen sind männlich und die meisten von ihnen sind zwischen 25 und 30 Jahre alt. Es gibt bestimmte Warnzeichen, die zur Erkennung der Sucht dienen. Die Filmchen aktivieren das Belohnungszentrum im Gehirn. Dadurch kann schnell eine Abhängigkeit entstehen.

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Auf der Suche nach dem Kick

Es werden Dopamin, Serotonin und Endorphine ausgeschüttet, wodurch ein „High“-Gefühl entsteht. „Sex ist der mit Abstand stärkste Aktivator des Lustzentrums neben Nahrung. Es wird nur noch von Substanzen wie Kokain oder Heroin getoppt“, erklärte Neurologin und Sexualtherapeutin Heike Melzer.

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Somit sind Pornos ein optimales Genussmittel und wecken gleichzeitig das sexuelle Verlangen. Je mehr sich das Gehirn an diesen Reiz gewöhnt, desto mehr benötigt es von dieser Art „Droge“. Eine Pornosucht erkennt man unter anderem daran, dass sich die sexuellen Fantasien durch den gesamten Tag ziehen können. Zudem wird immer extremeres Material gesucht, um die Reize zu steigern. Irgendwann folgt schließlich der Kontrollverlust und der Pornokonsum wird zur obersten Priorität. Das wiederum führt zur Vernachlässigung von Freunden, Beziehung und Arbeitsplatz.