Porno-Dreh: So gut ist das Gehalt

Was man als Porno-Darsteller wirklich verdient.

, 13:43 Uhr
Porno-Dreh: So gut ist das Gehalt

Ob es sich wirklich lohnt, bei einem Porno-Dreh mitzuwirken, verrät jetzt eine Recherche des US-Senders CNBC. Das Geschäft mit dem Sex ist keinesfalls nur ein Vergnügen. Der Dreh der heißen Filmchen erfordert jede Menge Arbeitsaufwand, Kreativität und vor allem die Mitarbeit der unterschiedlichsten Berufsgruppen.

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Neben den Darstellern und Darstellerinnen steckt hinter einem gelungenen Porno natürlich ein talentierter Regisseur. Dieser wird beim Erfinden seiner Story von einem Autor unterstützt. Am Set bewegen sich die Kameraleute, die Tontechniker, der Produktionsassistent sowie ein Standfotograf. Für den passenden Look darf ein Make-up-Artist nicht fehlen.

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Das ist das Durchschnittsgehalt im Porno-Geschäft:

  • Darstellerin in Mann/Frau-Szenen: 275 bis 1370 Euro
  • Darstellerin in Lesben-Szenen: 640 bis 1100 Euro
  • Männlicher Darsteller: 460 bis 1370 Euro
  • Regisseur: 920 bis 2750 Euro
  • Kameramann: 460 bis 640 Euro
  • Tontechniker: 275 bis 370 Euro
  • Produktionsassistent: 90 bis 230 Euro
  • Autor: 230 bis 370 Euro
  • Set-Fotograf: 460 Euro
  • Make-up-Artist: 460 Euro

Das Gehalt der Darsteller schwankt je nach Szenenart, Sexpraktik und Bekanntheitsgrad enorm. So verdienen zum Beispiel die Darsteller einer Mann/Frau Szene zwischen 275 und 1370 Euro. Der Regisseur bekommt je nach Aufwand seiner Arbeit 920 bis 2750 Euro. Die Set-Mitarbeiter werden häufig mit Tagesgagen entlohnt, wobei ein Make-Up-Artist 460 Euro erhält und der Produktionsassistent sich manchmal mit nur 90 Euro Gehalt zufriedengeben muss.

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Newcomer werden benachteiligt

Im Schnitt dauert ein Dreh zwei bis vier Tage. Bei einer größeren Produktion kann es aber auch mal bis zu einer Woche dauern, bis alle Szenen im Kasten sind. Während der klassische Sex den Darstellern meist unter 1000 Euro Lohn einbringt, kann die Prominenz sich über 1370 Euro freuen. Bei extremen Praktiken sind sogar 2300 Euro möglich: „Anfangs können neue Darstellerinnen für unterschiedliche Sex-Praktiken zum Beispiel Zuschläge fordern und somit mehr verdienen. Danach kommt es darauf an, wie bekannt sie werden“, erklärt Steven Hirsch, Besitzer eines der größten amerikanischen Porno-Studios.

Wer es einmal zur Berühmtheit gebracht hat, darf also deutliche Vorteile genießen.