PayPal-Gebühren werden teurer

Der Zahlungsdienstleister wird ab November seine Gebühren für bestimmte Transaktionen erhöhen.

, 11:57 Uhr
PayPal-Gebühren werden teurer
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Der Zahlungsdienstleister PayPal wird seine Gebühren bei bestimmten Transaktionen erhöhen. Wie das Newsportal „chip.de“ berichtet, soll der Preisanstieg mit dem Brexit zusammenhängen und die Gebühren im internationalen Geldverkehr vereinfachen.

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Betroffen sind alle Zahlungen zwischen Großbritannien und EU-Ländern. Im Rahmen der Gebührenerhöhung müssen auch Händler draufzahlen und nicht nur die Kunden und Kundinnen. Bisher betrug die PayPal-Gebühr 0,5 Prozent des zu zahlenden Preises. Diese soll sich nun auf 1,29 Prozent erhöhen. Die neuen Kosten sollen ab dem 10. November 2021 auf die Nutzer des Zahlungsdienstleisters zukommen.

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Gebühren von 1,29 Prozent

Trotz Großbritanniens EU-Austritts hatten sich die Kosten bisher nicht geändert. Allerdings liegen sie mit 1,29 Prozent noch deutlich unter dem, was bezahlt werden muss, wenn man eine Transaktion in ein anderes Land außerhalb der EU durchführt. Hier erhebt PayPal ganze 1,99 Prozent Gebühren. Gegenüber dem TV-Sender „BBC“ teilte PayPal mit, dass die Änderungen mit dem Brexit in Zusammenhang stehen.

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Die Preiserhöhung soll Transaktionen im internationalen Rahmen vereinfachen. Dies gilt insbesondere für die Händler, die so Preise besser vergleichen könnten. Allerdings bedeutet dies nicht für alle einen Vorteil. Einige mussten ihren Export bereits aufgeben, da die Kosten zu teuer sind. Davon sind besonders kleinere Unternehmen betroffen. Auch Visa und Mastercard wollen ab Oktober höhere Gebühren für Transaktionen verlangen.