Paramount wird wegen „Top Gun: Maverick“ verklagt

Es scheint, als wäre der Dreh nicht ganz legal gewesen.

, 19:35 Uhr
Paramount wird wegen „Top Gun: Maverick“ verklagt
IMAGO / ZUMA Wire
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Dass es bei der Filmproduktion nicht nur um den eigentlichen Dreh, sondern auch um juristische Absicherung geht, dürfte allgemein bekannt sein. Doch gerade „Top Gun: Maverick“ scheint in dieser Hinsicht nicht ganz sauber zu sein – der Film von Paramount sprengt aktuell die Kinokassen und wird als Karrierehöhepunkt von Tom Cruise bezeichnet. Was viele jedoch nicht wissen – die Originalstory des ersten Films von 1886, die auch in den weiterführenden Filmen verwoben ist, basiert auf einem Artikel vom Autor Ehud Yonay, der 1983 veröffentlicht wurde. Paramount hatte damals die Rechte an der Story erworben – jedoch nur für einen Zeitraum von 35 Jahren.

Dieser Zeitraum ist jedoch mittlerweile abgelaufen, wie die Familie des mittlerweile verstorbenen Autors klarstellte. Die Frau und der Sohn des verstorbenen Yonay haben nun Klage gegen das Filmstudio erhoben. Sie fordern Schadensersatz, der ziemlich hoch ausfallen könnte, wenn man die Einnamen des Films bedenkt.

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Juristische Unklarheit

Juristisch gesehen ist der Fall jedoch nicht ganz klar. Die Rechte an der Story sind für Paramount nämlich im Januar 2020 ausgelaufen – der Film wurde technisch gesehen jedoch erst im May 2021 beendet. Die Dreharbeiten fanden jedoch bereits 2019 ihren Schluss – es muss also untersucht werden, was hier als tatsächlicher Verstoß gegen das Urheberrecht gewertet werden kann.

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