Nicki Minaj äußert sich zu Corona-Impfung und legt sich mit Johnson an

Die Sängerin sorgte mit einem Tweet über die Corona-Impfung für Wirbel.

, 16:36 Uhr
Nicki Minaj äußert sich zu Corona-Impfung und legt sich mit Johnson an
Tinseltown / Shutterstock.com

Sängerin Nicki Minaj sorgte kürzlich mit einem Tweet über die Corona-Impfung für Wirbel. Die 38-Jährige behauptete, dass ihr Cousin sich nicht impfen lassen werde, weil einer seiner Freunde nach der Impfung impotent geworden sei und dass jeder selbst entscheiden sollte, ob er die Corona-Impfung haben möchte oder nicht. Daraufhin löste sie eine Debatte aus, auf die auch der Premierminister des Vereinigten Königreichs, Boris Johnson, reagierte.

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„Mein Cousin in Trinidad will sich nicht impfen lassen, weil sein Freund geimpft wurde und impotent wurde. Seine Hoden sind angeschwollen. Sein Freund stand kurz vor der Hochzeit, und jetzt hat das Mädchen die Hochzeit abgesagt. Also betet einfach und stellt sicher, dass ihr mit eurer Entscheidung zufrieden seid und nicht schikaniert werdet“, schrieb der Superstar auf Twitter.

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Boris Johnson kommentiert Minajs Post

Boris Johnson wurde in einer Pressekonferenz auf den Tweet angesprochen und sagte laut den „Stuttgarter Nachrichten“, dass er mit den Werken Minajs nicht sonderlich vertraut sei. Er kenne jedoch eine Ärztin namens Nikki Kanani, die wisse, „dass Impfstoffe wunderbar sind und jeder sie bekommen sollte. Also höre ich lieber Nikki Kanani zu“. Der Epidemiologe Whitty äußerte sich ebenfalls zu Minajs Post und mahnte, dass sie sich dafür schämen sollte, Impfmythen zu verbreiten, die „Angst machen“.

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Minaj nahm es mit Humor und veröffentlichte einen kurzen Audioclip, in dem sie Johnson für seinen Auftritt lobte. „Ich würde Ihnen sehr gerne mein Portfolio mit meiner Arbeit zusenden, da Sie nicht viel über mich wissen. Ich bin ein großer, großer Star in den Vereinigten Staaten“, spottete die Sängerin.

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