Neues Heizungsgesetz 2024: Diese Mega-Bußgelder drohen in wenigen Monaten

Für das kommende Jahr sind strenge Maßnahmen geplant.

27.09.2023, 22:50 Uhr
Neues Heizungsgesetz 2024: Diese Mega-Bußgelder drohen in wenigen Monaten
Tatiana Diuvbanova/Shutterstock
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Für das kommende Jahr wurde kürzlich ein neues Heizungsgesetz beschlossen. Es handelt sich allerdings um äußerst umstrittene Maßnahmen, die schon in wenigen Monaten auf die Bürgerinnen und Bürger zukommen. 

Die Regierung möchte durch das neue Gesetz die Verwendung von fossilen Brennstoffen wie Heizöl oder Gas reduzieren. Neue Heizungen sollen dann zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Zudem wird es eine verpflichtende Wärmepumpen-Inspektion und Betriebskontrolle für ältere Anlagen geben. Nach 30 Jahren müssen alte Gas- und Ölheizungen ersetzt werden. Die Regierung hat einen "hydraulischen Abgleich" vorgesehen und neue Rohrleitungen sollen gedämmt werden. Freiliegende Rohrleitungen sind ab 2024 gänzlich verboten. 

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Bürger müssen bis zu 50.000 Euro zahlen

Das neue Gesetz hat zahlreiche Auswirkungen auf Eigentümer und auch auf Mieter. Wird eine Heizung durch eine klimafreundliche Alternative ersetzt, ist unter bestimmten Umständen eine Mieterhöhung nämlich durchaus gerechtfertigt. Derweil müssen sich Eigentümer darum bemühen, alle strengen Regelungen einzuhalten – ansonsten drohen nämlich hohe Bußgelder.

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Wird eine Heizung nicht fristgerecht inspiziert, müssen bis zu 10.000 Euro abgedrückt werden. Bei einer Missachtung der Wärmepumpen-Inspektion werden rund 5.000 Euro fällig. Es kann aber noch schlimmer kommen. Wer die Austauschpflicht für alte Heizungen nach 30 Jahren ignoriert, muss mit einer Rechnung von 5.000 bis 50.000 Euro rechnen.

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Dieser Höchstsatz gilt auch bei schweren Verstößen, wie nicht gedämmten Geschossdecken oder der Nutzung umweltschädlicher Heizungsanlagen. Deshalb sollte man sich früh genug mit allen neuen Voraussetzungen auseinandersetzen.