Neuer Bußgeldkatalog: So teuer wird es für Raser und Falschparker

Die Geldstrafen bei Verstößen gegen das Verkehrsrecht haben sich verdoppelt und verdreifacht.

, 17:59 Uhr
Neuer Bußgeldkatalog: So teuer wird es für Raser und Falschparker

Wie die Deutsche Presse Agentur berichtet, wird es für Verkehrssünder bald eng. Rasen und Falschparken war noch nie ein Schnäppchen, allerdings wird es bald zum luxuriösen Vergnügen. Nach einer ausgiebigen Diskussion zwischen Bund und Ländern hat der Bundesrat nun entschieden, welche Änderungen des Bußgeldkatalogs genehmigt werden.

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Bereits im Jahr 2020 sollten die Strafen im Verkehrsrecht erneuert werden. Aufgrund von Unsicherheiten und Formfehlern war dies zunächst nicht möglich. Nun hat sich die Lage allerdings verschärft. Fahrer müssen zwar kaum um schnellere Fahrverbote fürchte, jedoch werden Verstöße dafür sorgen, dass man besonders tief in die Tasche greifen muss, um seine Rechnungen begleichen zu können.

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Auch Radfahrer von Änderungen betroffen

Zahlte man für eine Geschwindigkeitsüberschreitung zwischen 16 und 20 km/h außerorts bisher noch 30 Euro, hat das Bußgeld sich nun auf 60 Euro verdoppelt. Auch innerorts kann es teuer werden. Bei einer Überschreitung von 41 bis 50 km/h kommen statt 200 Euro nun 400 Euro auf die Autofahrer und Autofahrerinnen zu. Insgesamt haben sich die Preise in beiden Tabellen fast alle verdoppelt.

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Für Falschparker wird es besonders unangenehm. Denn die Preise für einen Halt in zweiter Reihe erhöhen sich von 15 Euro auf 55 Euro. Mit Verkehrsbehinderung sind es sogar 70 Euro und ein Punkt in Flensburg. Bildet man beispielsweise auf der Autobahn keine Rettungsgasse, verliert man ab sofort für einen Monat seinen Führerschein. Doch nicht nur Autofahrer sind betroffen, auch die Radfahrer müssen blechen. Befährt man den Gehweg, ist ab sofort eine Strafe von 55 Euro fällig. Früher betrug das Bußgeld lediglich 10 Euro. Der neue Katalog kann online eingesehen werden.

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