Nach WhatsApp-Ausfall: 70 Millionen Nutzer wechseln zur Konkurrenz

Der Messenger muss nach dem Mega-Blackout einen harten Rückschlag verkraften.

, 13:12 Uhr
Nach WhatsApp-Ausfall: 70 Millionen Nutzer wechseln zur Konkurrenz
Jirapong Manustrong / Shutterstock.com

Anfang Oktober kam es zu einem Totalausfall beim Messengerdienst WhatsApp. Der Mutterkonzern Facebook hatte mit technischen Schwierigkeiten zu kämpfen, die sich über sieben Stunden hinzogen. Auch die App Instagram war von dem Blackout betroffen. Was für WhatsApp zum Verhängnis wurde, entwickelte sich zur großen Freude der Konkurrenz. Denn der Messenger Telegram verzeichnete einen Ansturm an Neuanmeldungen.

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Ganze 70 Millionen Nutzer wechselten innerhalb eines Tages zu Telegram. „Die tägliche Wachstumsrate von Telegram übertrifft die Norm um eine Größenordnung, und wir haben an einem Tag über 70 Millionen Flüchtlinge von anderen Plattformen begrüßt. Ich bin stolz darauf, wie unser Team mit dem beispiellosen Wachstum umgegangen ist, denn Telegram hat für die große Mehrheit unserer Nutzer weiterhin einwandfrei funktioniert“, erklärte Pavel Durov, CEO von Telegram.

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Arthur_Shevtsov / Shutterstock.com

Telegram wird zur beliebten Alternative

Die App wird bereits seit über einem Jahr vermehrt genutzt und gewinnt an Beliebtheit. Da WhatsApp schon einmal mit einem großen Ausfall zu kämpfen hatte und gleichzeitig der Datenschutz in die Kritik geraten ist, zogen bereits mehrere Millionen Nutzer die Kommunikationsapp Telegram vor.

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Für Facebook-CEO Mark Zuckerberg wurde das Mega-Blackout zum teuren Vergnügen. Ganze sechs Milliarden US-Dollar soll der Unternehmer verloren haben. Wie „Computer Bild“ berichtete, sank der Aktienkurs während des Serverausfalls so rasant, dass sich Zuckerberg nun nur noch auf dem fünften Platz der reichsten Männer der Welt befindet. Somit reiht er sich knapp hinter Bill Gates ein.

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