Nach rassistischer Hetze: Rashfords emotionales Statement

So wehrt sich Fußballer Rashford gegen die rassistischen Angriffe.

, 11:19 Uhr
Nach rassistischer Hetze: Rashfords emotionales Statement

Am Sonntag verschoss der englische Fußball-Star Marcus Rashford seinen Elfmeter gegen die Italiener. Anschließend musste er rassistische Angriffe ertragen, die sich im Netz ausbreiteten. Doch das lässt der 23-Jährige nicht einfach so auf sich sitzen und meldete sich nun in einem emotionalen Statement auf Instagram zu Wort.

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Auch seine Kollegen Jadon Sancho und Bukayo Saka wurden nach ihrer Niederlage beschimpft. Die drei bekamen bereits royale Unterstützung von Prinz William, der sich nach den Angriffen sichtlich angewidert zeigte. Es ging sogar so weit, dass einige Vandalen Beleidigungen und abstoßende Zeichnungen auf eine Wandmalerei sprühten, die ein Porträt des jungen Rashford zeigt. Das ließen seine Fans jedoch nicht einfach so stehen und überklebten die Schmierereien mit liebevollen Botschaften. „Die Nachrichten, die mich heute erreicht haben, waren positiv überwältigend und die Reaktion in Withington zu sehen, hat mich den Tränen nahe gebracht“, äußerte sich der Fußballstar.

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DarioZg / Shutterstock.com

„Ich werde mich nie dafür entschuldigen, wer ich bin und woher ich komme.“

Auf Instagram ließ er seine Fans schließlich wissen, wie er sich nach dem verschossenen Elfmeter fühlt: „Ich bin in einer Sportart groß geworden, in der ich damit rechne, Dinge zu lesen, die über mich geschrieben werden. Sei es meine Hautfarbe, wo ich aufgewachsen bin oder gerade erst, wie ich mich entscheide, meine Zeit abseits vom Platz zu verbringen. Ich kann den lieben langen Tag Kritik an meiner Leistung aushalten. Mein Elfmeter war nicht gut genug, er hätte reingehen müssen – aber ich werde mich nie dafür entschuldigen, wer ich bin und woher ich komme.“

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In seinem Statement betont Rashford, dass er sich nicht unterkriegen lässt und stolz darauf ist, wer er ist. „Ich bin Marcus Rashord, 23 Jahre alt, schwarzer Mann aus Withington und Wythenshawe, im Süden von Manchester. Wenn ich sonst nichts habe, dann das“, stellte er noch einmal klar.

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Auch sein Verein Manchester United äußerte sich zu seinem Post und beteuerte, ihn immer zu unterstützen: „Worte können unseren Stolz und unsere Bewunderung dafür nicht ausdrücken, wer du bist.“

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