Nach Prozess: Drachenlords Ansage an seine Hater

Einige Tage war der YouTuber von der Bildfläche verschwunden.

, 11:24 Uhr
Nach Prozess: Drachenlords Ansage an seine Hater
Instagram @drachenlordoffiziell1510

Seit der Berufungsverhandlung am 23. März ist es bemerkenswert still um den YouTuber Drachenlord gewesen. Der Metalhead, der mit bürgerlichen Namen Rainer Winkler heißt, wurde unter anderem wegen Körperverletzung angeklagt und konnte gerade noch einer Haftstrafe entgehen. Das hat er vor allem dem Kläger und gleichzeitig Zeugen zu verdanken, der angetrunken vor Gericht erschien und in diesem Zustand seine Aussage tätigte. Auch später trank der Zeuge vor dem Gerichtsgebäude weiter und beleidigte Polizisten, die bei im einen Blutalkohol von 1,7 Promille feststellen konnten. Dementsprechend kam der Drachenlord auf Bewährung davon, stieg nach der Verhandlung in seinen neuen Ford Ranger und fuhr davon.

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Fünf Tage lang hat der Drachenlord nichts von sich hören lassen. Erst am 28. März tauchte plötzlich ein Video auf, dass der YouTuber mit seinem Handy in einem verlassenen Waldstück gefilmt zu haben scheint. In dem 15-minütigen Clip spricht er viele Dinge an, die ihm sehr auf dem Herzen liegen – wie etwa die Unterstützung seiner Follower, seine Zukunftspläne und auch das Agieren seiner Hater.

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„Hört halt einfach auf!“

„Ich möchte mich nicht mehr mit euch beschäftigen und ich möchte mich nicht die ganze Zeit über euch aufregen“ – mit diesen Worten richtet sich der Drachenlord nun direkt an seine „Haider“. „Hört bitte auf, irgendwelche Unbeteiligten, wie ihr es seit zehn oder acht, neun Jahren macht, mit hineinzuziehen. Ihr zieht seit zehn Jahren Leute in dieses – wie ihr es nennt – Game mit hinein. Mit diesem kranken Spiel, in dem ihr mit dem Leben eines Menschen spielt.“

Sogar während der Berufungsverhandlung ist Winkler von seinen Hater nicht verschont geblieben. Diese hatten sich am 23. März um das Gerichtsgebäude gescharrt, um eine Art Saufparty zu feiern. Ein weiterer Tiefpunkt, der viele Hater dazu bewegt hat, sich aus dem „Drachengame“ zurückzuziehen. Doch so schnell wird der Drachenlord sie wohl nicht loswerden. Viele seiner Mobber wollen seinen Kanal gelöscht oder den Drachenlord ins Gefängnis wandern sehen, wie sie immer wieder unmissverständlich klarstellen.