Nach großer Debatte: Berühmte Touristenattraktion wird umbenannt

Die Geschichte hinter dem ursprünglichen Namen sorgte für Entsetzen.

, 04:30 Uhr
Nach großer Debatte: Berühmte Touristenattraktion wird umbenannt
Jess Kraft/Shutterstock

Ein Berggipfel im berühmten Yellowstone Nationalpark wird umbenannt. Nach einer ausgiebigen Debatte legten alle Beteiligten fest, dass der Mount Doane so nicht mehr weiter existieren soll. Im Rahmen des 150-jährigen Jubiläums des Parks verkündete man, dass der Berg künftig „First Peoples Mountain“ heißen soll.

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Grund dafür waren die Machenschaften und Taten des Mannes, nach dem der Gipfel zuvor benannt wurde. Gustavus Doane wurde im Jahr 1840 geboren. Er soll an einem Massaker gegen einheimische Stämme beteiligt gewesen sein.

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Mount Doane heißt jetzt First Peoples Mountain

Kürzlich deckten Historiker auf, dass Doane eine Rolle bei einem Angriff auf eine Gruppe der Piegan Blackfeet gespielt habe. Dabei wurden mindestens 173 amerikanische Ureinwohner getötet. Es befanden sich auch Frauen und kranke Kinder unter den Opfern. Der Angriff wurde aufgrund der Ermordung eines weißen Pelzhändlers durchgeführt. Anschließend habe Doane sogar mit seiner Aktion geprahlt.

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Deshalb kamen die Verantwortlichen zu dem Schluss, dass der Name nicht mehr für das beliebte Tourismusziel infrage kommt. „Wird die Geschichte umgeschrieben und wahrheitsgetreu wiedergegeben? Ich hoffe es“, erklärte William Snell, geschäftsführender Direktor des Rocky Mountain Tribal Leaders Council.