Nach Einnahme von Hustensaft: 66 Kinder gestorben

Die WHO sprach eine weltweite Warnung aus.

, 01:29 Uhr
Nach Einnahme von Hustensaft: 66 Kinder gestorben
siam.pukkato/Shutterstock
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Die Weltgesundheitsorganisation sprach kürzlich eine Warnung aus. Nach der Einnahme eines bestimmten Hustensaftes sind bereits 66 Kinder gestorben. Nun sei weltweit Vorsicht geboten. Die Betroffenen Kinder stammen aus dem afrikanischen Gambia und nahmen das Medikament aufgrund von Erkältungssymptomen ein. Sie starben wenig später an Nierenversagen.

Die WHO berichtet, dass die Todesfälle in Zusammenhang mit verunreinigten Produkten des indischen Unternehmens Maiden Pharmaceuticals Limited gebracht werden konnten. In den Husten- und Erkältungssäften wurden bei einer Analyse „inakzeptable“ und toxische Mengen an Diethylenglykol und Ethylenglykol gefunden.

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Kinder sterben an Nierenversagen

Die vom Nierenversagen betroffenen Kinder waren weniger als fünf Jahre alt. Ärzte sind dazu aufgerufen, die Maiden-Säfte nicht mehr zu verschreiben. Gemeinsam mit indischen Behörden untersucht die WHO den Vorfall. Ob die Hustensäfte nur in Gambia verkauft wurden, ist noch unklar.

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Es konnte nicht ausgeschlossen werden, dass die betroffenen Medikamente auch in anderen Ländern verwendet wurden. Offiziellen Angaben zufolge seien sie nur nach Gambia exportiert worden. Da es sich um keine sichere Information handelt, wird nun weltweit zur Vorsicht aufgerufen.

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