Nach Bombendrohung: Easyjet-Flieger zur Landung gezwungen

Auf einem Flug nach Menorca kam es zu einer bösen Überraschung.

, 15:17 Uhr
Nach Bombendrohung: Easyjet-Flieger zur Landung gezwungen
Rebius/Shutterstock
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Ein Airbus 319 der Easyjet-Flotte war am Sonntag mit Touristen an Bord auf dem Weg von London-Gatwick nach Menorca, als eine F18 der spanischen Luftwaffe auf der Steuerbordseite parallel erschien.

Das Kampfflugzeug wackelt mit den Flügeln und zeigt den Piloten damit auch seine Bordwaffen – eine unmissverständliche Aufforderung, zu folgen. Einige Passagiere filmten den Vorgang – aber was war passiert? Ein 18-jähriger Brite, der in der Easyjet-Maschine mitflog, prahlte in den sozialen Medien damit, eine Bombe an Bord gebracht zu haben.

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18-jähriger Brite verhaftet

Diese Info gelangte danach an die spanische Flugsicherung: „Gestern wurde der Kontrollturm des Flughafens von Menorca über eine Bombendrohung in einem Flugzeug alarmiert, das sich auf dem Weg von London in die Inselhauptstadt Mahon befand und sich dem Flughafen näherte.“ Nach einem Notfallprotokoll steigt dann ein Abfangjäger des jeweiligen Militärs auf, um das betreffende Flugzeug zur nächsten Landemöglichkeit zu eskortieren.

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Diese Maßnahme dient dazu, durch fehlgeleitete Flugzeuge größeren Schaden von der Zivilbevölkerung abzuwenden. Den 18-jährigen Briten wird diese Aktion vermutlich teuer zu stehen kommen. Nachdem er eine Nacht inhaftiert wurde, wartet er jetzt auf seine Gerichtsverhandlung. Er wird für den gesamten Einsatz die Kosten tragen müssen. Außerdem kam es am Flughafen von Maó, Menorca zu stundenlangen Verspätungen des Rückflugs sowie Verzögerungen bei anderen Fluggesellschaften. Bis zum Abend hatte sich die Lage dann aber wieder beruhigt.

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