Mysteriöses Spektakel: Leuchtende Spirale taucht plötzlich am Nachthimmel auf

Am Montagabend tauchte plötzlich eine leuchtende Spirale am Nachthimmel auf. Das mysteriöse Phänomen gab den Beobachtern Rätsel auf. Mittlerweile konnte geklärt werden, wie die Spirale entstanden ist.

25.03.2025, 15:47 Uhr
Mysteriöses Spektakel: Leuchtende Spirale taucht plötzlich am Nachthimmel auf
faresrsf/X
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In der Nacht von Montag auf Dienstag kam es zu einem ungewöhnlichen Spektakel am Nachthimmel. Plötzlich tauchte eine mysteriöse leuchtende Spirale auf, die dafür sorgte, dass Beobachter aus zahlreichen Ländern im Netz wildeste Theorien verbreiteten. Auch über Deutschland war die Spirale zu sehen.

Tatsächlich ist erneut dieselbe Person für die Beobachtung verantwortlich, die auch schon vor wenigen Wochen mit einer Art „Sternschnuppen-Regen“ für Aufsehen sorgte: Elon Musk. Damals hieß es, dass eine Rakete bei einem Testflug explodiert sei und anschließend hunderte Teile verglühten und für den einzigartigen Anblick sorgten, der von einigen Zuschauern gefilmt wurde.

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Tech-Milliardär Elon Musk ist für die leuchtende Spirale am Nachthimmel verantwortlich

Auch diesmal gibt es Aufnahmen, die das Himmelsspektakel von letzter Nacht belegen. Zu sehen ist die leuchtende Spirale, die über den Himmel zu wandern scheint. Es soll ich dabei um den Treibstoff einer Space-X-Rakete handeln, die am Montagabend gestartet sei. Das bestätigte auch Hansjürgen Köhler, Leiter des Centralen Erforschungsnetzes außergewöhnlicher Himmelsphänomene (CENAP). "Wenn der Treibstoff austritt, gibt es Verwirbelungen. Dann wird er von der Sonne angestrahlt. Das führt dann zu diesem Phänomen und ist sichtbar am Himmel", erklärte der Experte.

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Elon Musks Unternehmen gab außerdem in den sozialen Medien bekannt, dass am Montagabend in Florida eine Falcon-9-Rakete abhob. Sie startete gegen 18:48. Erst gegen 21 Uhr habe es erste Meldungen der Sichtung am Nachthimmel aus Deutschland gegeben. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt bestätigte, dass die Startzeit mit der Beobachtungszeit zusammenpassen würde. Aus der zweiten Stufe der Rakete sei überschüssiger Treibstoff abgelassen worden. Durch das Rotieren ist es anschließend zu dem spiralförmigen Phänomen gekommen.

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