Mörder eröffnet Burgerladen und schockiert mit Speisekarte

Ein Restaurant aus Rom sorgt für Aufregung.

, 11:13 Uhr
Mörder eröffnet Burgerladen und schockiert mit Speisekarte
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Ein verurteilter Mörder eröffnete in Rom ein Burger-Restaurant. Mit seiner Speisekarte sorgt der 65-Jährige aktuell für Aufregung. Denn die Gäste können Burger bestellen, die nach berühmten Verbrechern benannt sind.

Salvatore Buzzi wurde Anfang des Jahres 2021 zu zwölf Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt. Er agierte als rechte Hand des Mafia-Bosses Massimo Carminati. Die „Mafia Capitale“ manipulierte jahrelang städtische Ausschreibungen und bediente sich am Geld der Verwaltung. Sie zockten Rom so gnadenlos ab, dass sie mitverantwortlich für den drohenden Finanzkollaps der Stadt waren. In den 80er Jahren saß der Mafiosi bereits neun Jahre wegen Mordes im Gefängnis.

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Mörder benennt Burger nach berühmten Verbrechern

Buzzi legte jedoch Berufung ein und plädierte darauf, seine Strafe um die Hälfte zu verkürzen. Während er auf das endgültige Gerichtsurteil wartet, eröffnete Buzzi das besagte Burger-Restaurant. Dort können die Kunden unter anderem Speisen mit den Namen „Samurai“, „The Lebanese“ oder „The Terrible“ kosten.

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Bei den Namen handelt es sich um Gangster aus den Fernsehserien „Suburra“ und „Romanzo Criminale“, die von Roms Unterwelt handeln. Seine Aktion stößt auf starken Gegenwind. „Es ist die Verharmlosung des Bösen“, sagte Don Luigi Ciotti, Gründer und Präsident der Anti-Mafia-Vereinigung Libera.

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Buzzi sieht die Situation derweil locker und fragte, weshalb er sich keinen Scherz erlauben dürfe: „In diesem Laden zahlen alle, Freunde, Verwandte und Bekannte. Aber Staatsanwälte zahlen das Doppelte und Richter das Dreifache. „