„Miserabel und unmenschlich“: Boris Becker entsetzt über Gefängnis-Alltag

Dem ehemaligen Tennisstar machen die Bedingungen im Gefängnis schwer zu schaffen.

, 00:42 Uhr
„Miserabel und unmenschlich“: Boris Becker entsetzt über Gefängnis-Alltag
IMAGO / ZUMA Wire

Boris Becker sitzt nun bereits seit einer Woche im Gefängnis. Aufgrund von Insolvenzverschleppung wurde der ehemalige Tennisstar schuldig gesprochen. Nun befindet er sich im Londoner Wandsworth Prison.

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In dem Gefängnis soll es besonders streng und unmenschlich zugehen. Ein ehemaliger Insasse berichtete von schlimmen Bedingungen und einer großen psychischen Belastung. Mittlerweile meldete sich ein Insider zu Wort, der berichtete, wie es Becker hinter Gittern geht. Er durfte in der ersten Woche bereits Besuch von seiner Freundin Lilian de Carvalho Monteiro bekommen. Das ist im Wandsworth Prison eher unüblich und Becker hatte somit enormes Glück.

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„Er kann nicht glauben, wie schlecht es ist…“

Lilian sagte gegenüber der Presse, dass es ihm den Umständen entsprechend gut gehe. Doch der Insider berichtet von den schlimmen Zuständen, die Becker zu schaffen machen. Insbesondere das Essen sei eine Zumutung. „Er macht eine harte Zeit durch und das Schlimmste von allem ist das Essen. Er kann nicht glauben, wie schlecht es ist und wie klein die Portionen sind. Eine seiner ersten Mahlzeiten war Corned Beef, das nicht gut war“, erklärte der Unbekannte gegenüber „The Sun“.

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Becker nutzt sein „Taschengeld“, um sein Essen mit Schokolade und Keksen aufzuwerten. Dem Insider zufolge stehen ihm gerade einmal 12 Euro pro Woche zur Verfügung. Die mangelnde Hygiene vor Ort sei ebenfalls belastend und der Lärm der über Tausend Häftlinge unerträglich. „Die Bedingungen sind miserabel, fast unmenschlich. Es kann kalt werden in den Zellen und es gibt kaum Tageslicht“, heißt es weiter. Becker wurde zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Mindestens die Hälfte davon muss er im Gefängnis verbringen.