Messerattacke in deutscher Flüchtlingsunterkunft

Mann beging blutigen Mord in einer Flüchtlingsunterkunft in NRW.

, 13:59 Uhr
Messerattacke in deutscher Flüchtlingsunterkunft
Blurred shadow of hand holding big sharp knife behind frosted glass in the bathroom background.Robber,murderer or killer with knife.concept of scary crime scene of horror or thriller movies,Halloween

Kürzlich kam es zu einem brutalen Mord in einer Flüchtlingsunterkunft im nordrhein-westfälischen Greven. Ein 35-Jähriger wurde von einem Afghanen ermordet, der unmittelbar vor seiner Tat „Allahu Akbar“ gerufen haben soll.

Anzeige

Nach Angaben der Polizei war der Ermordete ein aus Aserbaidschan stammender Flüchtling, der schließlich dem bösen Willen des Täters zum Opfer fiel. Bei dem erbarmungslosen Angriff wurde ein weiterer Bewohner der Unterkunft schwer verletzt. Dabei handelte es sich um einen 43-jährigen Deutschen. Am Montagmorgen berichtete die Polizei über den verheerenden Vorfall.

Anzeige

Der mutmaßliche Täter soll ein erst 25-jähriger Afghane sein, der im Jahr 2015 nach Deutschland gekommen ist. Er lebte bereits seit Anfang 2018 in der besagten Flüchtlingsunterkunft. Ob er die Tat bei vollem Bewusstsein begangen hat, ist bisher noch unklar. Gerüchten zufolge könnte er zuvor Drogen konsumiert haben, wie die zuständige Oberstaatsanwältin nun bestätigte: „Möglicherweise stand er zum Zeitpunkt der Tat unter Alkohol- und Drogeneinfluss.“ 

Anzeige

Nach der Messerattacke beging der vermeintliche Täter einen Fluchtversuch und verirrte sich in einem Feld. Bei der größeren Suchaktion war unter anderem ein Hubschrauber im Einsatz, der den Afghanen lokalisieren sollte. Als er in dem Feld entdeckt wurde, konnte er von der Polizei widerstandslos verhaftet und in Gewahrsam genommen werden. Detaillierte Informationen zum Tathergang sowie ein mögliches Motiv, welches den Täter zu seinem Handeln geführt haben könnte, sind bisher noch unbekannt.

Nächster Artikel