Mehrheit fordert regelmäßige Fahrtauglichkeitstests von Senioren

Eine Umfrage zeigt, dass die Deutschen sich mehr Sicherheit im Straßenverkehr wünschen.

, 12:52 Uhr
Mehrheit fordert regelmäßige Fahrtauglichkeitstests von Senioren

Die Mehrheit der Deutschen wünscht sich einen regelmäßigen Fahrtauglichkeitstest für Senioren. Dies enthüllte kürzlich eine Umfrage von „AutoScout24“. Demnach sollte eine Fahrerlaubnis nicht einfach ein Leben lang gelten, ohne, dass die Tauglichkeit erneut bestätigt wird.

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Insgesamt wurden rund 1.000 Autofahrerinnen und Autofahrer befragt. Ganze 86 Prozent stimmten für regelmäßige Fahrtauglichkeits-Checks, um Unfälle zu vermeiden und die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen. Nur 11 Prozent sprachen sich gegen eine solche Regelung aus. Sollte man den Test nicht bestehen, hätte dies den Verlust der Fahrerlaubnis zur Folge.

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Fahrtauglichkeitstests ab dem 70. Lebensjahr

Frauen und Männer stimmten gleichermaßen für ein solches Prozedere. Auch in den Altersklassen gab es kaum Unterschiede. Bei den jüngeren Teilnehmerinnen und Teilnehmern gab es allerdings noch mehr befürwortende Stimmen. Demnach würden ganze 94 Prozent der unter 40-Jährigen die besagten Checks unterstützen.

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Mit dem Alter kommen gesundheitliche und körperliche Schwächen, die den Fahrer oder die Fahrerin beeinträchtigen können. So zum Beispiel ein verschlechtertes Sehvermögen oder auch langsamere Reaktionen. Die Mehrheit der Befragten sprach sich mit 23 Prozent für die Tauglichkeitstests ab dem 70. Lebensjahr aus. Acht Prozent halten das Prozedere schon ab dem 50. Lebensjahr für nötig. Weitere acht Prozent würden die Checks ab dem 80. Lebensjahr befürworten.

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