Mann entdeckt „Sex-Chat“ und ersticht daraufhin seine Frau

Nach seiner brutalen Tat muss er sich nun vor Gericht verantworten.

, 16:34 Uhr
Mann entdeckt „Sex-Chat“ und ersticht daraufhin seine Frau

In München ereignete sich ein brutales Eifersuchtsdrama. Nachdem ein Mann auf dem Handy seiner Frau einen Chat entdeckt hatte, in dem sie mit einem anderen Mann sexuelle Fantasien austauschte, rastete er völlig aus. Der 37-Jährige griff zu einem Küchenmesser, ging auf seine Frau los und erstach sie.

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Seit vergangenem Freitag muss sich der Täter nun vor Gericht verantworten. Kurz nach dem Vorfall, der sich am 12. Oktober 2020 ereignete, stellte sich der IT-Berater der Polizei und sitzt laut dem „Focus“ seitdem in Untersuchungshaft. Zuerst hatte er geplant, die Leiche zu entsorgen. Dies gelang ihm aufgrund der Blutmenge allerdings nicht und schließlich stellte er sich freiwillig.

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Spitze des Tatmessers verbog sich um 90 Grad

Der Täter kam an dem Abend gegen 18 Uhr von der Arbeit nach Hause. Seine Frau lag auf der Couch und bemerkte nicht, dass auf ihrem stumm geschalteten Smartphone mehrere Nachrichten eingingen. Der 37-Jährige bemerkte das Blinken des Telefons, entsperrte es und sah einen Sex-Chat mit einem anderen Mann. Sie schickte ihm unter anderem erotische Bilder von sich.

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Der Angeklagte verlangte eine Erklärung und es kam zum Streit mit seiner Gattin. Schließlich eskalierte die Situation und Roland L. ging in die Küche um ein Messer mit einer 15 cm langen Klinge zu holen. Dann stach er 12 Mal „unvermittelt und mit enormer Wucht“ auf seine Frau ein. „Aufgrund der massiven Gewalteinwirkung … verbog sich die Spitze des Tatmessers um 90 Grad“, vermerkten die Rechtsmediziner.

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Die Frau versuchte sich zu wehren und fiel dabei von der Couch. Der Täter wollte angeblich sichergehen, dass sie stirbt, legte seine Hände um ihren Hals und drückte zu. Insgesamt zehn Verhandlungstage wurden für den Prozess angesetzt.

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