Kultgetränk in der Regenbogenedition: Shitstorm für den „Durstlöscher“

Die diverse Edition des Getränks sorgte für eine Debatte.

08.05.2023, 11:59 Uhr
Kultgetränk in der Regenbogenedition: Shitstorm für den „Durstlöscher“
Abdul Razak Latif/Shutterstock
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Nachdem bereits der Spirituose „Berliner Luft“ eine gegenderte Variante herausgebracht hat, folgt nun auch der „Durstlöscher“ diesem Beispiel. Erst kürzlich wurde die diverse Regenbogen-Edition des Kultgetränks auf den Markt gebracht.

Wenn es ums Gendern geht, herrschen in Deutschland sehr unterschiedliche Meinungen. Während die einen sämtliche Aktionen gegen Diskriminierung begrüßen und verpflichtend machen wollen, sind die anderen von der Änderung der Sprache genervt und sehen die Verbote, die auch Kunst und Kultur betreffen, kritisch.

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Durstlöscher:in löst Debatte aus

Deshalb dauerte es nicht lange, bis auch der Regenbogen-Durstlöscher eine Debatte auslöste. Auf dem bekannten Trinkpäckchen ist zudem nicht mehr „Durstlöscher“ zu lesen, sondern „Durstlöscher:in“. Somit soll sich jeder angesprochen fühlen und niemand ausgegrenzt. Die Kunden sind bisher jedoch alles andere als begeistert. „Ich kann das alles nicht mehr, was nur los mit den Menschen? Ist das diese Endzeitstimmung?“, fragte ein User auf Twitter.

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„Man muss halt auch grenzdebil sein, um einen Getränkekarton oder ein Getränk zu gendern. Es ist wieder ein schönes Beispiel das Gendern, Wahnsinn und Marketing ganz dicht beieinander sind“, heißt es weiter. Immer mehr kritische Stimmen melden sich zu Wort und finden, dass sich Firmen die aktuelle Entwicklung für fragwürdige Werbegags zu Nutze machen. Allerdings werden künftig nicht alle Päckchen gegendert. Es handelt sich lediglich um eine Special-Edition mit Multifrucht-Geschmack.

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