„Klima-Notfall“: Tausende Wissenschaftler fordern Menschen zur Rettung der Erde auf

Im Rahmen des „Klima-Notfalls“ werden erneut rasche Veränderungen gefordert.

, 00:40 Uhr
„Klima-Notfall“: Tausende Wissenschaftler fordern Menschen zur Rettung der Erde auf

Bereits vor zwei Jahren hatten tausende Wissenschaftler aus über 150 Ländern einen internationalen „Klima-Notfall“ erklärt. Nun fordern sie erneut gemeinsam zur Veränderung auf und wenden sich mit einem dringlichen Appell an die Menschheit. Sollte der Klimawandel weiter voranschreiten, ohne dass etwas dagegen unternommen wird, drohen weitere Umweltkatastrophen.

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Im Fachjournal „BioScience“ wurde kürzlich ein Artikel zu dem besorgniserregenden Thema veröffentlicht. Darin wurde erneut betont, wie wichtig die Veränderungen sind, um das Leben auf der Erde schützen zu können. An der Erklärung des „Klima-Notfalls“ hatten sich im Jahre 2019 ursprünglich 11.000 Wissenschaftler beteiligt. Nun sind weitere 2800 Unterzeichner hinzugekommen. Unter den Beteiligten befinden sich 871 Forscher deutscher Universitäten und Institute.

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Waldbrände, Hitzewellen und Flutkatastrophen

Seit der Erklärung des „Klima-Notfalls“ haben sich viele verheerende Katastrophen ereignet. Darunter Waldbrände, Hitzewellen und so wie zuletzt erst in Deutschland, fatale Flutkatastrophen. „Die extremen Klima-Ereignisse und Muster, die wir in den vergangenen Jahren – und sogar nur in den vergangenen Wochen – beobachtet haben, unterstreichen die gestiegene Dringlichkeit, mit der wir die Klimakrise angehen müssen“, betonte Dr. Philip Duffy, Wissenschaftler und Physiker aus den USA.

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Außerdem galt das Jahr 2020 als zweitheißestes Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Auch die Kohlendioxid-Konzentration in der Erdatmosphäre erreichte in diesem Jahr ihren Höchststand. Die Wissenschaftler fordern unter anderem das absehbare Ende der Verwendung fossiler Brennstoffe sowie einen effektiveren Schutz der Artenvielfalt.

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