Katze bekommt Internet-Vertrag: Unglaublicher Fauxpas bei Vodafone

Eine Vodafone-Kundin wurde Opfer einer unfassbaren Betrugsmasche.

, 12:20 Uhr
Katze bekommt Internet-Vertrag: Unglaublicher Fauxpas bei Vodafone

Im Sommer 2019 bekam eine Kundin Besuch von einer Vodafone-Mitarbeiterin. Kurze Zeit später erhielt sie ein Paket, in dem sich ein Router sowie Vertragsunterlagen für Internet, Telefon und TV-Anschluss befanden. Eigentlich wäre dies auch kein großes Ereignis gewesen, wenn die Dame die Leistungen verlangt hätte. Jedoch wollte sie den Router und die Verträge gar nicht haben und kommunizierte dies auch ganz genau so gegenüber der Vertreterin, die sie zuvor besucht hatte.

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Das Kuriose an der Geschichte ist, dass die Mitarbeiterin den Vertrag auf einen „Herrn Gysmo“ ausgestellt hatte. Gysmo ist der Kater der Kundin, über den sie sich mit der Vodafone-Vertreterin unterhalten hatte. Die Firma hat das Haustier der Dame einfach so genutzt, um ihre Produkte an den Mann zu bringen. Die dreiste Masche ging sogar so weit, dass man der Kundin die ersten Rechnungen schickte und die Beträge nach und nach von ihrem Bankkonto abbuchte.

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Bodi Raw/Unsplash

Mitarbeiterin kassierte Provision

Natürlich beschwerte sich die Kundin bei Vodafone und bat um Widerruf des Vertrages. Dies blieb erfolglos und sie entschloss sich schließlich, gegen das Lastschriftverfahren vorzugehen. Die Verbraucherzentrale in Bremen musste eingreifen, damit die Verträge mit Kater Gysmo endlich aufgelöst wurden und die Kundin ihr Geld zurückerhielt.

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Die Mitarbeiterin des Konzerns hatte sogar eine Provision für den Vertrag mit „Herrn Gysmo“ kassiert. Mittlerweile hat sich Vodafone selbst zu dem unfassbaren Vorfall geäußert und entschuldigte sich einsichtig: „Der selbstständigen Beraterin, die auch den Vertrag für die Katze bei uns eingereicht hatte, haben wir bereits kurz danach fristlos gekündigt. Sie ist also schon lange nicht mehr für uns tätig.“

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