Johnson & Johnson: Epidemiologe richtet Warnung an Geimpfte

Der Impfschutz lässt nach sechs Monaten stark nach.

, 11:30 Uhr
Johnson & Johnson: Epidemiologe richtet Warnung an Geimpfte
Golden Shrimp / Shutterstock.com

Die Corona-Zahlen schnellen in die Höhe und die Regierung rät der Bevölkerung zum Impfen. Doch die Wirkung der Impfstoffe lässt nach einer gewissen Zeit wieder nach. Deshalb konnten sich bereits einige Bürgerinnen und Bürger boostern lassen. Ein Experte warnte nun Menschen, die mit dem Vakzin von Johnson & Johnson geimpft wurden.

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Dieses wurde im März 2021 zugelassen. Johnson & Johnson muss im Gegensatz zu den anderen Vakzinen nur einmal gespritzt werden. Der Epidemiologe Timo Ulrichs richtete sich nun im Politikmagazin „Report Mainz“ mit einem Statement an die Geimpften. Sie sollen sich so schützen, als wären sie nicht geimpft, berichtete die „Berliner Morgenpost“. Denn eine Studie aus den USA besagt, dass der Impfschutz bei Johnson & Johnson bereits sechs Monate nach Erreichen des vollen Immunschutzes von 86 Prozent nur noch 13 Prozent betrage.

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Moderna schnitt am besten ab

Im Rahmen der Forschungen wurden auch die Vakzine von Biontech/Pfizer sowie von Moderna getestet. Bei Biontech/Pfizer verringerte sich die Schutzwirkung vor Ansteckung mit Covid-19 in einem halben Jahr von 87 auf 45 Prozent. Moderna stand noch am besten da. Denn hier gab es lediglich einen Verlust von 89 auf 58 Prozent. Die Studie soll außerdem zu dem Ergebnis gekommen sein, dass die Geimpften gut vor dem Tod geschützt sind. Dennoch ist ein Impfdurchbruch möglich. Da es auch vorkommen kann, als Geimpfter mit Corona im Krankenhaus behandelt werden zu müssen, ist weiterhin Vorsicht im Alltag geboten.

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