„Jeffrey Dahmer“: Familie eines Opfers erhebt schwere Vorwürfe gegen neue Serie

Viele vermuten, dass es Netflix nur ums Geld ging.

, 07:15 Uhr
„Jeffrey Dahmer“: Familie eines Opfers erhebt schwere Vorwürfe gegen neue Serie
Netflix

Die neue True-Crime-Serie „Dahmer – Monster: Die Geschichte von Jeffrey Dahmer“ hat im Netz für ziemlich viel Gesprächsstoff gesorgt. Die Kritiken der Serie fallen sehr gut aus, dementsprechend konnte sie sich lange Zeit auf dem ersten Platz der Netflix-Seriecharts halten. In der Serie geht es um den titelgebenden Serienmörder, der als einer der schlimmsten Killer der USA gilt. Seine Taten werden aus der Sicht der Opfer erzählt, die er kaltblütig ermordet und schließlich kannibalistisch verspeist hat.

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Ist Netflix geldgierig?

Evan Peters glänzt in seiner Rolle als Jeffrey Dahmer, da ist sich das Netz einig. Doch die Opfer der Serienkiller sind überhaupt nicht von der Netflix-Serie begeistert. Die Schwester des Opfers Errol Lindsey ist bereits damals während den Gerichtsverhandlungen aufgefallen, als sie Jeffrey Dahmer attackiert hat und von den Sicherheitskräften im Saal zurückgehalten werden musste. Ihr Cousin hat sich nun auf Twitter zu Wort gemeldet und wirft Netflix vor, von dem Leid der Familie und den tragischen Ereignissen finanziell profitieren zu wollen.

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„Ich sage niemandem, was er/sie sich ansehen soll, ich weiß, dass True-Crime-Formate aktuell populär ist, aber wenn ihr euch wirklich um die Opfer schert, meine Familie (die Isbells) ist wütend auf diese Serie. Sie weckt das Trauma immer wieder und wofür? Wie viele Filme/Serien/Dokumentationen brauchen wir?“, schrieb er.