Jeffrey Dahmer: Darum aß der Serienmörder seine Opfer

Der Killer wurde auch als „Kannibale von Milwaukee“ bekannt.

, 18:07 Uhr
Jeffrey Dahmer: Darum aß der Serienmörder seine Opfer
IMAGO / ZUMA Wire
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Serienmörder Jeffrey Dahmer tötete insgesamt 17 junge Männer. Seine Geschichte sorgt noch heute für Angst und Schrecken und wurde kürzlich in Form einer True-Crime-Serie auf Netflix veröffentlicht. Der auf den ersten Blick unscheinbar wirkende Mann ermordete seine Opfer nicht nur, er führte Experimente an ihnen durch, verging sich sexuell an ihren Leichen und aß sogar einige Körperteile.

Doch weshalb verspeiste der „Kannibale von Milwaukee“ seine Opfer? Mit dieser Frage setzte sich die TV-Journalistin Nancy Glass auseinander. Sie gehört zu den wenigen Menschen, die Dahmer persönlich interviewt haben.

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Netflix

Dahmer war „verzweifelt und einsam“

Der Killer hortete die Leichenteile in seiner Wohnung und bereitete sich daraus eine Mahlzeit zu. Dahmer habe seine Opfer getötet, weil er „wollte, dass sie ein Teil von ihm sind“, berichtete Nancy. Er war „verzweifelt und einsam“ und wollte die volle Kontrolle über sein Gegenüber erlangen. „Er war so verzweifelt, so verzweifelt, einsam und schämte sich so sehr für seine Homosexualität.“ Nancy traf Dahmer im Jahr 1993 im Gefängnis in Portland. Wenige Monate später wurde er von einem Mitinsassen getötet.

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Dahmer hatte eine schwierige Kindheit. Seine Eltern ließen sich scheiden, als er 18 Jahre alt war. Seit jeher war er von der Vorstellung besessen, man würde ihn verlassen. Er aß seine Opfer, weil er wollte, dass sie für immer bei ihm sein würden. „Es tut mir leid, was ich getan habe“, erklärte Dahmer in dem Interview. Doch Nancys Einschätzung steht fest: „Er ist ein Psychopath. Er weiß nicht einmal, was diese Worte bedeuten.“

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