Italien führt Knallhart-Regeln für alle Urlauber ein

Die neuen strengen Regeln sorgen für heftige Reaktionen.

22.08.2023, 08:46 Uhr
Italien führt Knallhart-Regeln für alle Urlauber ein
Serenity-H/Shutterstock
Anzeige

Wer seinen Sommerurlaub plant, möchte häufig in den Süden reisen. Hier warten traumhafte Strände, ausgiebige Sonnenbäder, mediterranes Essen und beeindruckende Landschaften auf die Touristen.

Auch Italien gilt als gefragtes Reiseziel. Allerdings machen es die Italiener ihren Gästen ab sofort besonders schwer. Es wurden nämlich vielerorts zahlreiche Knallhart-Regeln eingeführt. Das liegt daran, dass Italien gegen den Massentourismus vorgehen möchte. An den meisten Stränden muss man demnach ab sofort Eintritt bezahlen. Zudem wird die Besucherzahl begrenzt.

Italien: Küste plötzlich tausende Kilometer länger Italien: Küste plötzlich tausende Kilometer länger
Anzeige
Gustavo Frazao/Shutterstock

Einheimische ziehen vor Gericht

Auch, wer sich kulturell weiterbilden und historische Orte besuchen möchte, muss damit rechnen, leer auszugehen. Hier sind sogar Reservierungen im Voraus nötig. An einigen Stränden werden solche Reservierungen vorab ebenfalls benötigt. Mancherorts dürfen täglich maximal 700 Badegäste auflaufen. Zudem wurde ein Oben-Ohne-Verbot eingeführt, welches bereits für reichlich Diskussionen sorgte.

Anzeige

Allerdings setzen die Italiener nun noch eine Schippe drauf und untersagen den Gästen zudem, eigenes Essen oder eigene Getränke mitzubringen. Auch die Einheimischen sind mittlerweile empört. Die Regeln seien viel zu streng und ein Strandbesuch sei ohnehin schon sehr teuer. Nun wird man sogar dazu gezwungen, vor Ort Geld für die Verpflegung auszugeben.

Anzeige

Im Beach Club Mar Village in Giovinazzo kostet allein der Eintritt bereits 30 Euro – woanders bis zu 100 Euro. Möglicherweise wird die Aktion nach hinten los gehen und dafür sorgen, dass Italien nicht nur die Reisenden vergrault, sondern auch die Bürger des eigenen Landes. Einige Einheimische werden nun sogar vor Gericht ziehen und gegen die Regelungen klagen.