In erstem Bundesland aufgetaucht: Vogelspinnen-Alarm in Deutschland

Eine Vogelspinnenart hat sich ihren Weg nach Deutschland gebahnt.

, 13:32 Uhr
In erstem Bundesland aufgetaucht: Vogelspinnen-Alarm in Deutschland
torook/Shutterstock

Eine Vogelspinnenart macht sich in Deutschland breit. In Baden-Württemberg wurde erstmals die Gemeine Tapezierspinne entdeckt. Auch in Heilbronn wurde ein solches Exemplar gesichtet. Das tückische an dem Tierchen ist seine Größe.

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Normalerweise verbindet man mit dem Wort Vogelspinne eine große, haarige Kreatur, die für zahlreiche Menschen der blanke Horror bedeutet. Doch die Gemeine Tapezierspinne ist nur bis zu 15 Millimeter groß. Trotzdem verfügt sie über dieselben Giftklauen wie die großen Vertreter der Gattung Vogelspinnenartiger. Deshalb ist große Vorsicht geboten, denn die Spinne kann schnell übersehen werden.

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Gemeine Tapezierspinne lauert im Garten

Fühlt sie sich von Menschen bedroht, beißt sie zu. Ihre Giftklauen kommen zum Einsatz und führen zu unschönen Nachwirkungen. An der Bissstelle kommt es zu Juckreiz und starken Schwellungen. Auch das Auftreten von Fieber ist möglich. Wie stark die Reaktion bei Allergikern ausfällt, ist noch nicht abschließend geklärt.

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Die Gemeine Tapezierspinne traut sich jedoch nicht ins Haus. Sie lebt im Garten und kann bei der sommerlichen Arbeit im Blumenbeet zur Gefahr werden. Eigentlich leben die Tiere rund 30 Zentimeter unter der Erde. Wenn beispielweise beim Umgraben oder Einpflanzen ihre Behausungen zerstört werden, beißen sie zu. Deshalb sollte man vorsichtshalber mit Handschuhen arbeiten.