Impfdebatte um Kimmich: Bayern-Bosse geben Statement ab

Der Fußballspieler möchte sich nicht gegen Corona impfen lassen und löste mit seiner persönlichen Entscheidung eine Debatte aus.

, 12:16 Uhr
Impfdebatte um Kimmich: Bayern-Bosse geben Statement ab

Fußballspieler Joshua Kimmich hat sich gegen eine Corona-Impfung entschieden und löste anschließend eine Debatte in den Medien aus. Auch wenn es keine Impfpflicht gibt und es als persönliche Entscheidung gilt, ob man sich mit den Vakzinen gegen Covid-19 impfen lassen möchte, wird der Fußballstar heftig kritisiert. Doch es gibt auch einige Kollegen, die ihn unterstützen.

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Kürzlich feierte die FC Bayern Doku „Behind the Legend“ große Premiere und einige Stars äußerten sich gegenüber der Presse zu der aktuellen Diskussion um den 26-Jährigen. „Jeder hat doch in seinem Bekanntenkreis jemanden, der ungeimpft ist. Das war bei uns im Mannschaftskreis jetzt kein großes Thema“, erklärte Manuel Neuer gegenüber der „Abendzeitung“.

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Verein und Kollegen nehmen Kimmich in Schutz

Auch der ehemalige Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge sprach sich für Kimmich aus: „Das Thema ist zum Politikum entwachsen. Man sollte die Kirche trotzdem im Dorf lassen. Ich weiß nicht, ob man das nicht alles ein bisschen zu hochspielt. Es ist seine persönliche Entscheidung. Ich bin kein Freund davon, so einen Druck zu erzeugen. Er ist immer noch ein junger Mensch.“

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„Wenn ich einen Spieler kenne, der extrem verantwortlich und vorbildlich mit vielen Dingen im Leben umgegangen ist, dann war es Joshua“, betonte der 66-Jährige. Uli Hoeneß kritisierte außerdem den Umgang der Presse mit der aktuellen Situation: „Sie sind doch verantwortlich für den Tsunami, nicht wir. In dieser Medienlandschaft bin ich von gar nichts mehr überrascht.“

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Herbert Hainer findet, dass man die eigene Entscheidung, wie auch immer sie ausfallen mag, respektieren sollte: „Wir als Verein unterstützen es, wenn die Spieler geimpft werden. Ich würde mich freuen, wenn er sich noch impfen lässt, aber es gibt bei uns keinen Impfzwang. Man muss seine Entscheidung respektieren.“

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