Im Oktober verschwindet der große Wagen vom Himmel

Obwohl der Oktober auf den „Großen Wagen“ verzichten muss, hat er einige Spektakel am Nachthimmel zu bieten.

, 11:18 Uhr
Im Oktober verschwindet der große Wagen vom Himmel

Der Oktober gilt gemeinsam mit dem April als Monat mit den meisten Meteorschauern. Der Herbstbeginn zieht einige Aktivitäten am Himmel mit sich. Die Orioniden zählen zu den aktivsten Meteorschauern des Jahres und machen bereits am 2. Oktober den Anfang. Sie dauern bis in den November hinein an. Am 21. Oktober erreichen sie ihren Höhepunkt und Zuschauer können mit etwas Glück bis zu 20 Feuerbälle verglühen sehen.

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Bei den Orioniden handelt es sich um sehr kleine Kometenbruchstücke. Sie treten mit hoher Geschwindigkeit in die Atmosphäre ein und sind gut zu sehen. Die sogenannten Delta-Dracoiden folgen am 4. Oktober, erreichen am 8. ihren Höhepunkt und dauern bis zum 10. an. Bei den Sternschnuppen handelt es sich um Feuerbälle des Kometen 21P/Giacobini-Zinner. Auch die Tauriden werden sich im Laufe des Oktobers blicken lassen.

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Der „Große Wagen“ erreicht seinen tiefsten Punkt

Die Spektakel lenken von einem Dilemma ab. Denn das beliebte Sternbild „Großer Wagen“ wird im Oktober so gut wie vom Nachthimmel verschwunden sein. Er hat nun seinen tiefsten Punkt am Nordhimmel erreicht und wird deswegen zumeist von Gebäuden und der Landschaft verdeckt. Somit werden Beobachter das bekannte Sternbild wahrscheinlich vergeblich suchen.

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Dafür zeigen sich die Planeten Jupiter und Saturn besonders in der ersten Nachthälfte. Am 9. Oktober wird außerdem die Venus neben der Sichel des zunehmenden Mondes zu sehen sein.

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