„House of the Dragon“: Starke Kritik an extremen Sexszenen

Die neue Prequel-Serie zu Game of Thrones soll besonders sexlastig sein.

, 13:24 Uhr
„House of the Dragon“: Starke Kritik an extremen Sexszenen
IMAGO / ZUMA Press
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Alle Game of Thrones-Fans sind in heller Aufregung. Vor kzem ist die erste Folge der Prequel-Serie „House of the Dragon“ erschienen, doch bereits jetzt wurde gegen die Serie schwere Kritik erhoben. Selbst der Schauspieler Matt Smith, der in der Serie Daemon Tagaryen spielt, hatte zeitweise mit der Serie zu kämpfen. Besonders die zahlreichen Sexszenen haben ihn zu schaffen gemacht.

„Man ertappt sich bei der Frage: ‚Brauchen wir noch eine Sexszene?'“, verriet er gegenüber dem Rolling Stone. „Und sie sagen: ‚Ja, brauchen wir.‘ Ich denke, man muss sich fragen: ‚Was macht ihr da? Stellt ihr die Bücher dar, oder verwässert ihr die Bücher, um die Zeit [in der wir leben] darzustellen? Und ich denke, es ist eure Aufgabe, die Bücher wahrheitsgetreu und ehrlich so darzustellen, wie sie geschrieben wurden.“

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Drehbuchautor sieht es anders

Der Drehbuchautor Miguel Sapochnik ist jedoch gar nicht Smiths Meinung. Er hatte immer wieder betont, dass die Spin-Off-Serie im Bereich Sex und Gewalt relativ mild ausfallen würde. Jedoch würde diese Faktoren auch für ihn dazu zählen, wie man die damalige Zeit wahrnimmt. „Man kann die Gewalt, die in dieser Zeit von Männern an Frauen verübt wurde, nicht ignorieren. Sie sollte nicht verharmlost und nicht verherrlicht werden“, erklärte er.

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