„Hesidating“: Das ist der nervigste Dating-Trend des Jahres

Eine Umfrage zeigt, welcher Dating-Trend Singles in diesem Jahr ganz besonders genervt hat.

, 11:29 Uhr
„Hesidating“: Das ist der nervigste Dating-Trend des Jahres

Singles sind nur noch genervt. Denn der neue Dating-Trend „Hesidating“ hat sich dank der Corona-Krise auf Tinder und Co. entwickelt. Der Begriff setzt sich aus „to hesitate“, was zögern bedeutet, und Dating zusammen. Er bringt die aktuelle Unsicherheit in Bezug auf Verabredungen zum Ausdruck.

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Denn die meisten Singles wissen nicht, ob und wie sie sich überhaupt verabreden sollen. Schuld daran sind die immer wiederkehrenden Lockdowns und die Verschlechterung der Corona-Situation. Die meisten Dates finden nur noch virtuell oder bei einem Spaziergang statt. Online nehmen Singles Kontakt miteinander auf. Jedoch wird aus einem zögerlichen Hin und Her meistens nicht mehr.

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„Es gibt kein richtig oder falsch“

Die britische Online-Dating-Website „Plenty of Fish“ befragte 7.000 Singles zum Thema Dating-Trends. Ganze 58 Prozent konnten sich mit dem Begriff „Hesidating“ identifizieren. Mittlerweile geht der Mehrheit die Ungewissheit allerdings nur noch auf die Nerven. Auch Spazier-Dates machen keinen Spaß mehr. Hinzu kommen beim Chatten die ersten Fragen zum Thema Impfstatus oder Social Distancing.

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„Im letzten Jahr hat die Pandemie die Art und Weise, wie sich Menschen verabreden, weiter verändert und es ist klar, dass es viele neue Trends gibt, die Singles erleben“, erklärte Dating-Expertin Kate Maclean. „Es gibt kein richtig oder falsch, wenn es darum geht, wie Sie sich zu einer bestimmten Zeit beim Dating fühlen“, betonte sie außerdem. Ehrlichkeit gegenüber einander wäre demnach am wichtigsten.

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