Grippe oder Corona? So unterscheiden sich die Symptome

Wie man erkennen kann, ob man sich mit Grippe oder Corona infiziert hat.

12.10.2023, 12:50 Uhr
Grippe oder Corona? So unterscheiden sich die Symptome
Dragana Gordic/Shutterstock
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Die Wintersaison naht und somit auch die nächste Grippewelle. Obwohl keinerlei Maßnahmen mehr ergriffen werden, zirkuliert zudem weiterhin das Coronavirus. Die Ärzte weisen bereits auf eine mögliche „Doppelimpfung“ hin und wollen somit die Überlastung der Krankenhäuser vermeiden.

Tatsächlich sind sich die Infektionen mittlerweile sehr ähnlich. Zu Beginn stand bei einer Corona-Erkrankung der Husten noch im Mittelpunkt. Jetzt haben sich aber auch zahlreiche andere Symptome gezeigt, was an der Mutation des Virus liegt. Die Patienten fragen sich deshalb, woran sich erkennen lässt, ob man an Corona oder Grippe erkrankt ist.

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Folgende Symptome können auftreten

Die Infektionen der vergangenen Monate wurden beobachtet und auch in Studien ausgewertet. In Großbritannien gibt es zudem die Möglichkeit, via App zu berichten, welche Symptome bei welcher Corona-Variante auftreten. Einige Anzeichen kennt man bereits von beiden Erkrankungen, sie sind jedoch unterschiedlich stark ausgeprägt.

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Diese Symptome deuten auf eine Infektion mit den aktuell dominanten Omikron-Varianten hin:

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  • Husten (stark ausgeprägt)
  • Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns (stark ausgeprägt)
  • Heiserkeit und Halsschmerzen
  • Schwächegefühl
  • Kurzatmigkeit
  • Schnupfen
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Leichtes Fieber

Diese Symptome sind bei einer Grippe besonders ausgeprägt:

  • Gliederschmerzen (sehr häufig)
  • Kopfschmerzen (sehr häufig)
  • Hohes Fieber (sehr häufig)
  • Müdigkeit
  • Husten
  • Schnupfen und Halsschmerzen

Bei beiden Infektionen ist es wichtig, Abstand von anderen zu halten und Hygienemaßnahmen zu beachten. Die Erkrankungen können insbesondere für Schwangere, ältere Patienten und immungeschwächte Personen gefährlich werden. Wer starke Symptome verspürt oder sich unsicher ist, sollte niemals zögern, sich Hilfe zu holen. Auch, wenn man die Symptome kennt, ersetzen die persönlichen Einschätzungen sowie allgemeine Informationen nicht den Gang zum Arzt.