Greta Thunberg ziert Vogue-Cover und attackiert die Modebranche

Die Aktivistin findet klare Worte gegen das System der Fashionindustrie.

, 15:34 Uhr
Greta Thunberg ziert Vogue-Cover und attackiert die Modebranche

Die Umweltaktivistin Greta Thunberg zierte kürzlich das Cover der skandinavischen Vogue. Darauf ist zu sehen, wie die 18-Jährige im Gras sitzt und ein Pferd streichelt. Sie trägt einen beigefarbenen Trench-Coat und ein geblümtes, hellgrünes Kleid. Statt jedoch die Ehre zu genießen, das Cover einer der international wichtigsten Modezeitschriften schmücken zu dürfen, nutzte die junge Frau ihre Chance, um die Branche scharf zu kritisieren.

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Greta postete ihr Titelbild auf Twitter und machte darauf aufmerksam, dass die Modeindustrie einen großen Teil zum Klimawandel beiträgt: „Die Modeindustrie trägt in hohem Maße zur Klima- und Umweltkatastrophe bei, ganz zu schweigen von den Auswirkungen auf die unzähligen Arbeiter und Gemeinschaften, die weltweit ausgebeutet werden, damit einige in den Genuss von Fast Fashion kommen, die viele als Wegwerfartikel betrachten.“

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Vogue

„Das letzte Mal, dass ich etwas Neues gekauft habe, war vor drei Jahren“

Thunberg selbst erzählte im Interview mit der Zeitschrift, dass sie sich seit drei Jahren keine neue Kleidung mehr gekauft habe. Viel lieber trägt sie geliehene Klamotten: „Das letzte Mal, dass ich etwas Neues gekauft habe, war vor drei Jahren, und es war secondhand. Ich leihe mir einfach Sachen von Leuten, die ich kenne.“

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Thunberg nutzt die Aufmerksamkeit, die sie durch ihren Auftritt in dem Magazin bekam, um aktiv gegen Missstände, die zum Klimawandel führen, vorzugehen. „So, wie die Welt heute geformt ist, kann man Mode nicht in Massen produzieren oder ›nachhaltig‹ konsumieren“, erklärt die junge Frau. Man wird ihrer Meinung nach einen Systemwechsel brauchen.

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