„Gratis Kaffee für Ungeimpfte“: „Wonder Waffel“ mit Statement gegen Ausgrenzung

Das Unternehmen löste mit seiner Aktion gegen Ausgrenzung einen Shitstorm auf Instagram aus.

, 09:58 Uhr
„Gratis Kaffee für Ungeimpfte“: „Wonder Waffel“ mit Statement gegen Ausgrenzung

Eine Werbung der Kette „Wonder Waffel“ sorgte im Netz für einen Shitstorm. Auf Instagram warb das Unternehmen mit dem Slogan „Gratis Kaffee für Ungeimpfte“. Menschen, die sich nicht gegen Corona impfen lassen wollen, werden flächendeckend von der Gastronomie ausgeschlossen. „Wonder Waffel“ wollte den Bürgerinnen und Bürgern mit ihrer Aktion eine Freude machen.

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Denn aufgrund der 2G-Regel können Ungeimpfte nicht mehr am Großteil des öffentlichen Lebens teilnehmen. „Wonder Waffel“ betreibt Filialen in der Schweiz, den USA sowie in Berlin. Der Post, in dem Ungeimpften kostenloser Kaffee angeboten wurde, löste eine allgemeine Impfdebatte aus. Deshalb gab das Unternehmen ein Statement ab.

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„Verständnis und Liebe sollten mehr denn je im Vordergrund stehen“

„Wonder Waffel steht für Toleranz und Respekt, egal was auf der Welt passiert, wir sollten uns bewusst machen, wie wir 2019 zueinander waren“, betonte das Unternehmen. Egal welchen Impfstatus jemand hat, alle sollten sich gegenseitig respektvoll behandeln. Das Unternehmen bedauert, einige Kundinnen und Kunden aufgrund der 2G-Regel nicht mehr begrüßen zu dürfen. Deshalb würden sie den gesamten Dezember gratis Kaffee zum Mitnehmen anbieten. Diese Aktion gilt für Ungeimpfte genauso wie für Geimpfte und Genesene.

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Tausende User beschwerten sich online über die Aktion. „Wonder Waffel“ wurde Unsolidarität vorgeworfen. Man beschuldigte das Unternehmen, dazu beizutragen, dass das Pflegepersonal an seine Grenzen stößt. „Wonder Waffel“ löschte den Post, denn man wolle keine Plattform für Diskussion und Streit bieten. Anschließend veröffentlichte das Unternehmen ein klares Statement: „Jeder darf und muss sagen können, was er möchte in unserem wunderschönen Land. Das haben wir uns aufgebaut. Das sind wir den Menschen schuldig, die vor uns dafür gekämpft haben.
Verständnis und Liebe sollten mehr denn je im Vordergrund stehen!“ Egal ob geimpft oder nicht „keiner wird ausgegrenzt“.

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