Gewichtsgrenze im Freizeitpark: Wer zu viel wiegt, muss draußen bleiben

Besucher bezeichnen das Verfahren als „demütigend und entwürdigend“.

, 13:06 Uhr
Gewichtsgrenze im Freizeitpark: Wer zu viel wiegt, muss draußen bleiben

Ein Freizeitpark in Australien führte kürzlich ein umstrittenes Verfahren ein. Die Besucherinnen und Besucher müssen bevor sie auf bestimmten Fahrgeschäften Platz nehmen auf eine Waage steigen. Wenn sie das Maximalgewicht überschreiten, müssen sie leider draußen bleiben.

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Viele Bürgerinnen und Bürger kritisierten dieses Verfahren als äußerst demütigend. Denn die Besucher stehen alle in einer Reihe an, während sich der jeweils Erste auf die besagte Waage stellt. Ist derjenige zu schwer, leuchtet ein rotes Licht auf, welches für alle, die hinter ihm stehen, sichtbar ist. Auch Kinder und Jugendliche müssen an dem Prozedere teilnehmen. Genau dies sorgte nun für eine Diskussion in den sozialen Netzwerken.

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Beschwerden über das demütigende Verfahren

Einem Bericht des Newsportals „BW24“ zufolge, beschwerte sich eine Frau auf Facebook über das Verfahren des Freizeitparks. Ein junges Mädchen stellte sich auf die Waage und sie leuchtete rot auf. Daraufhin bezeichnete ein Parkmitarbeiter sie vor ihren Freunden als zu schwer. Diese Situation war dem Mädchen sichtlich unangenehm. Daraufhin erklärte der Park genauer, was es mit dem umstrittenen Verfahren auf sich hat.

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Die Waagen sollen zur Selbstkontrolle dienen und eine gesonderte Begutachtung durch Mitarbeiter findet kurz vor dem Betreten des Fahrgeschäfts statt. Sinn der Sache ist es, eine Überlastung zu vermeiden. Denn nicht jede Attraktion darf von jedem Besucher uneingeschränkt genutzt werden. Für einige Fahrgeschäfte gibt es aus Sicherheitsgründen eine Gewichtsgrenze. Wer zum Beispiel auf die Wasserbahn möchte, der darf nicht mehr als 90 Kilogramm wiegen. Auf der Achterbahn gilt sogar ein Limit von 75 Kilo.

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