Gesetzeslücke in Belgien: Raser kommt mit 306 km/h ungestraft davon

Ein Verkehrssünder aus Belgien muss für seinen Fehltritt nichts bezahlen.

, 06:20 Uhr
Gesetzeslücke in Belgien: Raser kommt mit 306 km/h ungestraft davon
Anzeige

Ein Mann fuhr in Belgien ganze 306 Kilometer pro Stunde. Normalerweise hätte in diesem Fall eine ausgiebige Geldstrafe auf den Verkehrssünder gewartet. Schließlich gilt eigentlich ein Tempolimit von 120 Kilometern pro Stunde. Doch der Unbekannte hatte unfassbares Glück. Er kommt tatsächlich ungestraft davon.

Dies liegt an einer Gesetzeslücke, die einen solchen Verstoß möglich macht. Wie der Fernsehsender „RTL“ berichtete, sind Blitzgeräte in Belgien nur bis 300 km/h zugelassen. Das bedeutet, wenn man zum Beispiel mit 180 km/h erwischt wird, anschließend ein Strafzettel auf einen wartet. Mindestens 100 Euro müssen gezahlt werden.

Anzeige

Keine Geldstrafe für den Fahrer

Zu schnell zu fahren, kann vielerorts teuer werden. Durch die Begrenzung der Blitzgeräte, kann man aber durchaus mit über 300 km/h durch die Straßen heizen, ohne dafür Konsequenzen fürchten zu müssen.

Anzeige

Da der Unbekannte genau 306 Kilometer pro Stunde fuhr, als er geblitzt wurde, ist der Strafzettel somit hinfällig gewesen. Tatsächlich bleibt dieser Fehltritt kostenlos. Der Vorfall ereignete sich am 18. Oktober. Der Mann war bei Boirs zwischen Lüttich und Tondern auf der Autobahn E313 unterwegs.

Anzeige