Gegen Mobbing: Biker eskortieren gemobbtes Mädchen zur Schule

Wegen ihrem Geburtsfehler wurde die kleine Hannah in der Schule immer gemobbt.

, 10:57 Uhr
Gegen Mobbing: Biker eskortieren gemobbtes Mädchen zur Schule

Hannah ist das „tollste, klügste und liebevollste kleine Mädchen“, sagt ihre Mutter Lisa Lewis. „Sie erhellt einen Raum mit ihrem Lächeln, und es spielt keine Rolle, was in ihrer Welt vor sich geht — sie versucht einfach, dass sich andere besser fühlen. Sie ist ein großartiges Kind.“

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Hannah Lewis leidet an Spina Bifida


Die 14-jährige Hannah Lewis leidet an einem Geburtsfehler namens Spina Bifida. Die Krankheit, die oft auch als „offener Rücken“ bezeichnet wird, betrifft in vielen Fällen das Rückenmark und tritt bereits während der Schwangerschaft auf. Es handelt sich bei der Krankheit um eine Fehlbildung der Wirbelsäule.

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„Sie haben immer gesagt, dass ich hier nicht zur Schule gehen sollte, weil ich so bin, wie ich bin. Manche Leute kamen direkt neben mich und humpelten und so, wie ich es tue“, so Hannah. Sie wurde von ihren Mitschülern gemobbt und war traurig so wie jedes Kind oder jeder Mensch, der Ähnliches erlebt.

Als Richard Hawkins von der American Bikers Association davon hörte entschloss er sich dazu, ein Zeichen gegen Mobbing zu setzen. „Nachdem wir ihre Geschichte gehört hatten, konnten wir uns einfach nicht zurücklehnen und die Sache auf sich beruhen lassen“, so Richard. Dann, als Hannah operiert und aus dem Krankenhaus entlassen wurde, eskortierten die Biker Hannah zu ihrem ersten Tag an der High-School.

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Hier kannst du dir das Video der Aktion ansehen:

 

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„Ich habe einfach so lange auf diesen Tag gewartet, deshalb bin ich froh, dass er da ist!“, so Hannah. An ihrem besonderen Tag wurde extra für die kleine Hannah eine Limousine gemietet, die von den Bikern begleitet wurde.

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