Gebührenverschwendung? Twitter klagt über Luxus-Renten der ARD-Bosse

Die ARD-Bosse dürfen am Ende ihres Arbeitslebens eine stattliche Rente kassieren.

, 15:41 Uhr
Gebührenverschwendung? Twitter klagt über Luxus-Renten der ARD-Bosse
Shutterstock/Alexander Osenniy

Aktuell wird wieder heiß um den Nutzen der Rundfunkgebühren diskutiert. Auslöser dafür ist ein Bericht der Bild-Zeitung, der eine schockierende Erkenntnis offenbart. Das Boulevard-Blatt hat sich nämlich die Renten diverser ARD-Bosse genauer angesehen. Die Journalisten sind zu dem Schluss gekommen, dass die Rundfunkchefs auch im Ruhestand weiter ordentlich kassieren, während ein normaler „Rentner im allerbesten Fall 2961,90 Euro Altersversorgung im Monat erhält“.

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Immense Summen

Dementsprechend wütend sind viele über die Luxus-Renten der ARD-Bosse. Diese bekommen nämlich nicht nur eine gesetzliche Rente, sondern dürfen sich auch noch über eine protzige Betriebsrente obendrauf freuen. Diese wird durch die Rundfunkgebühren finanziert.

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Wie hoch diese Betriebsrente ausfällt? MDR-Chefin Karola Wolle hat freiwillig ihre eigenen Pensionsansprüche offengelegt: „Je nachdem, wie lange ich den Job mache, steigt der Anspruch auf maximal 75 Prozent des letzten Grundgehalts“, so Wille. Je Bild-Zeitung könnte sich dadurch eine Zusatzrente von 18.437 Euro pro Monat ergeben.

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