Folgenschwere Verwechslung: Jäger schießt auf Radfahrer

Der Jäger hielt den Mountainbiker für ein Kaninchen.

, 09:48 Uhr
Folgenschwere Verwechslung: Jäger schießt auf Radfahrer
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Kürzlich kam es im spanischen Alicante zu einer folgenschweren Verwechslung. Ein Jäger, der in einem Park unterwegs war und nach seiner Beute Ausschau hielt, schoss versehentlich auf einen Radfahrer. Er soll den Mountainbiker für ein Kaninchen gehalten haben.

Mit schmerzhaften Folgen. Denn der Jäger traf den Mann an Hals, Rücken, Beinen und Händen. Er nutzte ein Schrotgewehr, deshalb war der Mountainbiker anschließend übersät mit 100 kleinen Wunden. Wie der Nachrichtensender „A Punt“ berichtete, mussten die Ärzte anschließend die kleinen Kugeln unter mühsamer Anstrengung entfernen.

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Jagdverbot gefordert

Nun möchte das Opfer gegen den Jäger vorgehen. Er ist nicht der Erste, der sich über den Jäger beschwert. Es soll bereits häufiger zu Unfällen in dem besagten Park gekommen sein. Er hielt sich am Wochenende in einem belebten Gebiet auf und feuerte seine Waffe ab. Dies sei unverantwortlich. Mehrere Personen waren bereits von Unfällen betroffen. Beim Betreten des Gebietes werden sie nicht vor der möglichen Gefahr gewarnt.

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Stadtrat Rafa Mas möchte über ein Jagdverbot diskutieren. Das Jagen solle in den belebten städtischen Parks untersagt werden.

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