Fiese Abzocke: Daran erkennt man Dating-App-Betrüger

Fällt man auf diese Maschen rein, kann es teuer werden.

, 17:09 Uhr
Fiese Abzocke: Daran erkennt man Dating-App-Betrüger
Studio Romantic/Shutterstock

Dating-Apps werden von mehreren Millionen Menschen weltweit genutzt. Viele versprechen sich dadurch das große Glück zu finden. Einige nutzen die Apps und Websites aber auch nur für flüchtige Bekanntschaften oder zur Verabredung heißer Sex-Dates.

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Wie überall im Netz treiben sich auch hier zahlreiche Betrügerinnen und Betrüger herum. Gerät man an einen oder an eine kann es ganz schön teuer werden – und wenn es nicht um Geld geht, erwartet einen trotzdem eine große Enttäuschung. Meistens folgen die Kriminellen einer bestimmten Masche. Dabei kommen drei am häufigsten vor. Die Rede ist vom Catfish, vom Cashfish und von Crypto-Girls.

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Der Catfish füllt sein Profil mit fremden Bildern aus dem Internet und schafft sich eine falsche Identität. Er gibt vor, nach Langzeitbeziehungen zu suchen und überredet seine Opfer schnell zum Austausch über WhatsApp und Co. Er führt anschließend Online-Beziehungen und tauscht zahlreiche Bilder und Videos aus. Treffen werden versprochen, finden jedoch niemals statt. Video-Anrufe werden durch zahlreiche Ausreden abgewimmelt. Dem Catfish geht es weniger ums Geld. Er traut sich zumeist nicht, eine reale Partnerin kennenzulernen. Stattdessen stillt er sein Bedürfnis nach einer Partnerschaft auf imaginärem Wege – oft sogar mit mehreren Personen gleichzeitig.

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McLittle Stock/Shutterstock

Catfish, Cashfish und Crypto-Girls

Der Cashfish agiert ähnlich wie der Catfish. Jedoch mit der Motivation, an das Geld seines Opfers zu kommen. Auch sie führen eine Online-Fernbeziehung, sind jedoch manchmal zu Telefonaten bereit. Jedoch erleiden sie „schwere Schicksalsschläge“ und brauchen dringend finanzielle Unterstützung. Die Opfer haben Mitleid und senden dem Cashfish regelmäßig Geld.

Auch Crypto-Girls haben es auf das Konto abgesehen. Hinter den Profilen verbergen sich keinesfalls immer Frauen. Hier wird ebenfalls mit Fake-Profilen gearbeitet. Sie liken zahlreiche Accounts und fügen vorgefertigte Texte in die Chats ein. Nach kurzer Zeit erzählen sie von ihrer Leidenschaft für Kryptowährungen. Sie schicken Fotos von hohen Gewinnen und geben vor, dem Opfer dabei helfen zu können, ebenfalls so viel zu verdienen. Zu Beginn geht es um kleine Beträge wie 100 Euro, die dann häufig gesteigert werden. Geht das Opfer auf die Forderung ein, verschwinden die Crypto-Girls jedoch oft direkt nach dem ersten Geld, das sie erhalten haben.

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