Fall Gabby Petito: Ermittler veröffentlichen Todesursache

Die Polizei aus Wyoming sprach in einer Pressekonferenz über den Mord an der 22-Jährigen.

, 15:41 Uhr
Fall Gabby Petito: Ermittler veröffentlichen Todesursache

Gabby Petito brach im Sommer zu einem Roadtrip mit ihrem Verlobten auf und kehrte nie zurück. Am 1. September wurde die 22-Jährige als vermisst gemeldet und am 19. September fand man schließlich ihre Leiche im Teton Nationalpark im US-Bundesstaat Wyoming. Nun gaben die Ermittler die Todesursache in einer Pressekonferenz bekannt.

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Gabby wurde stranguliert. Dies verkündete der Teton County Coroner Dr. Brent Blue am Dienstagabend. Außerdem gab er preis, dass sie schon drei bis vier Wochen tot gewesen sein musste, als man ihre Überreste fand. Zum letzten Mal wurde die junge Frau am 27. August im Merry Piglets Restaurant in Wyoming gesehen. Augenzeugen berichten von einem Streit mit ihrem Verlobten Brian Laundrie. Die beiden wurden ungefähr zwei Wochen vorher bei Handgreiflichkeiten beobachtet. Damals rief ein Zeuge die Polizei.

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Gabby Petito/Instagram

Suche nach Brian Laundrie dauert an

Laundrie kehrte am 1. September allein in ihrem gemeinsamen Van zurück zu seinem Elternhaus in Florida. Mitte September wurde auch er als vermisst gemeldet. Seitdem sucht das FBI unter Hochdruck nach dem jungen Mann. Er gilt als „Person von Interesse“ im Zusammenhang mit Gabbys Mord. Außerdem wird ihm die unbefugte Nutzung ihrer Kreditkarte vorgeworfen. Der Fall sorgte im Netz bereits für ausgiebige Diskussionen und bewegte in den vergangenen Wochen die Welt.

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Viele sind der Meinung, dass Gabby in einer toxischen Beziehung lebte. Nachdem Videoaufnahmen der Polizei veröffentlicht wurden, die eine Befragung des Paares nach den besagten Handgreiflichkeiten am 12. August zeigt, vermuten einige, dass die junge Frau häuslicher Gewalt zum Opfer gefallen ist, die schließlich tödlich endete.

Auch wenn Dr. Blue keine Vermutungen aufstellen durfte, erwähnte er in der Pressekonferenz, dass er es schade findet, dass andere Fälle im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt nicht so viel Aufmerksamkeit erhalten, wie Gabbys Schicksal.

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